Inhalt
aktuell
2013/02 Frühe Medienerziehung digital
Das Medienangebot für Kinder hat sich in den letzten Jahren enorm verändert und vergrößert. Angefangen vom digitalen Fotoapparat, den Kinder bereits ab zwei Jahren bedienen, um das Familienalbum zu bereichern, bis hin zu den diversen Apps für Smartphones und Tabletcomputer, die Kinder von lustigen Spielen bis ernsthaften Lernprogrammen eine breite Palette von Nutzungen ermöglichen. Vor allem die Touch-Screen-Funktion der Tablets und Smartphones hat es Kindern angetan. Die intuitive und kindgerechte Bedienungsoberfläche macht es den Kindern einfach, diese digitale Welt zu erobern. Das schreckt natürlich nicht nur Hirnforscher auf, die die Gefahr der digitalen Demenz heraufbeschwören, sondern auch Eltern und Pädagogen, die verunsichert sind, ob das denn nun alles zum Heil der Kinder ist. Schließlich gibt es ja viele Bedenkenträger unter ihnen, die eine Mediennutzung unter 5 Jahren strikt ablehnen und bei 2-Jährigen die Hände über den Kopf zusammenschlagen. Andererseits kann man aber gerade diese 2-Jährigen beobachten, wie sie sich munter und ohne Scheu die Geräte aneignen und neugierig auf diese bunte lustige Bilderwelt sind. Medien sind für sie Alltag und warum sollten sie diese nicht nutzen? Als attraktives Spielgerät sind sie allemal tauglich, auch wenn sie gerne auch mal im Eifer des Gefechts zu Boden fallen. Da müssen diese Medien eben robuster gebaut werden. In der familiären Alltagswelt des Kindes sind viele unterschiedliche Medien in Gebrauch und so in das Familienleben integriert sind, dass die Medien den Alltag in der Familie zu einem maßgeblichen Teil auch mitbestimmen. Wenn Kinder aber in eine Welt hineingeboren werden, in der sie von Anfang an mit der ganzen Bandbreite der Medien in Berührung kommen, so stellt sich für die pädagogische Praxis die Frage, wie sie darauf reagieren muss? Im Mittelpunkt von merz 02/2013 steht somit die Frage, welche Antworten die Pädagogik auf diesen veränderten Medienumgang hat. Ihn verteufeln, aussitzen oder kreativ produktiv nutzen, um die Medienkompetenz von Kindern von Anfang an zu stärken?
aktuell
thema
Günther Anfang, Susanne Eggert, Klaus Lutz: Editorial
Frühe Medienerziehung digitalStefan Aufenanger: Digitale Medien im Leben von Kindern zwischen null und fünf Jahren
Gudrun Marci-Boehncke, Anita Müller, Sarah Kristina Strehlow: "Und der Computer gehört auch zu mir"
Frühe Medienbildung im Kita-AlterSimone C. Ehmig: Frühe Sprach- und Leseförderung mit Medien
Kati Struckmeyer und Michael Gurt: Von Fernsehlieblingen, Wortwuseln und interaktiven Stickeralben
Medien für Kinder von null bis sechsKlaus Lutz: Der Dauerkonflikt um die Mediennutzung
Erziehungsprobleme aufgrund des Umgangs von Kindern mit MedienSusanne Roboom: Gibt‘s dafür ‘ne App?
Tablets im KindergartenGünther Anfang: Medienerziehung in der Krippe
Birgit Hock: Medienzwerge
Aktive Medienarbeit in der Kita
spektrum
Mareike Schemmerling, Peter Gerlicher, Niels Brüggen: "Ein Like geht immer …"
Studienergebnisse zu Identitätsarbeit in Sozialen NetzwerkdienstenJulia Sponer, Christoph Klimmt: Markenwelten, Spiele, Advertainment
Neue Werbeformen als Herausforderung an die MedienkompetenzAlbert Hoffmann, Dieter Spanhel: Leseförderung mit digitalen Medien
Neue Wege mit dem Einsatz von Onilo Boardstories in der GrundschuleChristian Finger, Hans-Ulrich Grunder, Patric Raemy, Yuliya Romanyuk, Tim Sommer: Der Lernstick als Lerninstrument in der Schule: Ergebnisse einer empirischen Studie
medienreport
frei ab Juni 2013 - Elisabeth Jäcklein-Kreis: Apps für kleine Mathekönige
frei ab Juni 2013 - Markus Achatz: Romantische Naturinszenierung und dokumentarisch-harte Realität
GENERATION-Filme der 63. Berlinale
publikationen
frei ab Juni 2013 - Wagner, Jürgen/Heckmann, Verena (2012). Web 2.0 im Fremdsprachenunterricht. Ein Praxisbuch für Lehrende in Schule und Hochschule. Glückstadt: Verlag Werner Hülsbusch. 290 S., 27,50 €.
Web 2.0 zum Nachmachenfrei ab Juni 2013 - Bischoff, Sandra/Geiger, Gunter/Holnick, Peter/Harles, Lothar (Hrsg.) (2012). Familie 2020: Aufwachsen in der digitalen Welt. Opladen, Berlin, Toronto: Budrich. 228 S., 19,90 €.
Familienleben in der digitalen Weltfrei ab Juni 2013 - Medien, Ethik und Gewalt
Sammelrezensionfrei ab Juni 2013 - Krüger, Heinz-Hermann/Deinert, Aline/Zschach, Maren (2012). Jugendliche und ihre Peers. Freundschaftsbeziehungen und Bildungsbiografien in einer Längsschnittperspektive. Opladen, Berlin & Toronto: Budrich. 292 S.,29,90 €.
frei ab Juni 2013 - Schneider, Norbert (2013). Autonomie und Transparenz. Privatsphäre und öffentlicher Raum in Zeiten der Digitalisierung. Berlin: Vistas. 147 S., 12 €.
frei ab Juni 2013 - Sonnberger, Roman (2012). Facebook im Kontext medialer Umbrüche. Eine theoretische und empirische Annäherung. Boizenburg: vwh. 255 S., 29,50 €.
kolumne
frei ab Juni 2013 - Hans-Dieter Kübler: Digitale Gesellschaft – klammheimlich verabschiedet
Zusatzinformationen
news
alle news
Praktikum bei merz
Mobidico – die neue Sprachen-App des DFJW
Exzessive Internetnutzung: Wie Kinder und Jugendliche versuchen, sich online zu emanzipieren
Kinderhilfswerk fordert Reform des Jugendmedienschutzes
Elektronische Schulpartnerschaft "eTwinning": Das virtuelle Klassenzimmer wird nach Osten erweitert
termine
alle termine
03.05.13 bis 26.05.13
klicken! gestalten! entdecken! Ausstellung im Dortmunder U
06.05.13 bis 01.12.14
Ausstellung "KonsumKompass" im ZUK der Deutschen Bundesstiftung Umwelt
13.05.13 bis 04.06.13
Workshop-Programm 2013 der BayMS
Di, 21.05.13
Aktionstag Kulturelle Bildung: Künste testen im Dortmunder U
Sa, 25.05.13
2. Weiterbildung Inklusive Medienpädagogik 2013
ausschreibungen
alle ausschreibungen
09.05.13 bis 21.06.13
Partnerschulen gesucht? Jetzt für europäische Seminare anmelden
Fr, 24.05.13
KUKI 6. Internationales Kinder- und Jugendkurzfilmfestival Berlin
31.05.13 bis 02.06.13
Das Jugendwort des Jahres
Fr, 31.05.13
Giga-Hertz-Preis
Fr, 31.05.13
Kompositionen für den Trailer des Deutschen Multimediapreises 2013
Merz | medien + erziehung 