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2018/01 Jugend. Medien. Raum. Identität

Für die meisten Jugendlichen ist es mehr als selbstverständlich, sich die Welt über Kommunikations- und Onlinemedien anzueignen. Sie machen ihre Erfahrungen also sowohl unmittelbar im direkten Austausch in ihren Sozialräumen, als auch vermittelt über diverse mediale Kanäle. Die Jugendlichen gehen Beziehungen ein, sie informieren sich, sie beteiligen sich – dazu dienen ihnen die Kommunikationskanäle der bekannten Sozialen Netzwerkdienste und Messenger, aber auch die traditionellen Massenmedien. Gleichzeitig sind die Sozialräume der Jugendlichen in ihren Funktionen als Begegnungs-, Identitäts- und Bildungsräume zunehmend als mediatisiert zu betrachten.Der aktuelle Themenschwerpunkt der merz 1/2018 beleuchtet ausgewählte Facetten dieses Themenkomplexes und thematisiert, wie sich das Kommunikationsverhalten und die Arbeit an der Identität in der Verschmelzung von analoger und digitaler Welt gestaltet. Es wirft unter anderem einen Blick auf Jugendliche, die in ländlichen Räumen aufwachsen, und skizziert geschlechtsspezifische Aneignungsweisen in mediatisierten Sozialräumen. Quer über alle Beiträge zieht sich die Frage, in welcher Form Jugendliche in ihrer Souveränität gestärkt werden können, um ihre Sozialräume eigenständig zu gestalten und sich das Internet als öffentlichen Raum der Auseinandersetzung mit sozialen, kulturellen und politischen Themen zu erschließen.


aktuell

  • Saskia Eilers: ARD/ZDF-Onlinestudie 2017
  • Swenja Wütscher: Jugendmedienschutzindex: Zum Umgang mit onlinebezogenen Risiken
  • Elisa Eberle: Ab wann vorlesen?
  • Swenja Wütscher: Angebot bewertet Apps auf Risiken für Kinder
  • Antje Müller: JIM-Studie 2017
  • Michael Gurt: stichwort YouTube Kids
  • Antje Müller: nachgefragt

thema (jeweils Kurzfassung und Literaturverzeichnis)

  • Albert Fußmann, Ulrike Wagner: Jugendliche in mediatisierten Sozialräumen
  • Franz Josef Röll: Gesellungsformen von Jugendlichen
  • Ulrike Wagner: Ermächtigung und/oder Gefährdung?
  • Kurzvorstellung: Ein Interview mit Steve Heng
  • Albert Fußmann, Antje Müller: Was Jugendliche denken und fühlen
  • Albert Fußmann: Politische Bildung – politisches Handeln – und das Internet
  • Eric Müller: Jugendliche, Smartphones und ländliche Räume
  • Kathrin Demmler: Jugendarbeit analog und digital
  • Albert Fußmann, Antje Müller: Hinter den Kulissen: WebDays laden zur Beteiligung
  • Kurzvorstellung: Ein Interview mit Jakob Licina

spektrum (jeweils Kurzfassung und Literaturverzeichnis)

  • Saskia Eilers, Daniel Hajok: Live-Streaming im Fokus des Jugendschutzes
  • Katrin Valentin, Hannah Bolz: Spannungsverhältnisse beim Einsatz von Tablets an Schulen
  • Bernd Kleinhans: Ein unmoralischer Ort?

medienreport

  • Sophia Gesierich: Flucht hat viele Gesichter
  • Saskia Eilers: Von großen Haien und kleinen Fischen
  • Michael Gurt: Nintendo Switch
  • Nicole Lohfink: Schule und Spiel – mehr als reine Wissensvermittlung

publikationen

  • Saskia Eilers: Kompakte Darstellung eines komplexen Systems
  • Jöran Muuß-Merholz: Kreativität lernen durch Projects, Passion, Peers und Play
  • Eder, Sabine/Mikat, Claudia/Tillmann, Angela (Hrsg.) (2017). Software takes command. Herausforderungen der „Datafizierung“ für die Medienpädagogik in Theorie und Praxis. München: kopaed. 237 S., 16,00 €.
  • Hagendorff, Thilo (2017). Das Ende der Informationskontrolle. Zur Nutzung digitaler Medien jenseits von Privatheit und Datenschutz. Bielefeld: transcript. 264 S., 29,99 €.
  • Kampmann, Elisabeth/Schwering, Gregor (2017). Teaching Media. Medientheorie für die Schulpraxis. Grundlagen, Beispiele, Perspektiven. Bielefeld: transcript. 301 S., 24,99 €.

kolumne

  • Klaus Lutz: Scannerkassen – Einkaufen 2.0

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Herausgeber

Kathrin Demmler | Prof. Dr. Bernd Schorb
JFF – Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis

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