Inhalt
2012/04 Spielerkultur(en)
Computerspiele stellen schon lange einen wichtigen Teil der Entertainmentindustrie dar und spielen im Alltag vieler Familien eine wichtige Rolle. Nicht nur die Kinder, auch viele Eltern finden Gefallen an den vielfältigen und sich ständig weiterentwickelnden Spielemöglichkeiten. Dennoch sind Fragen nach der Verknüpfung digitaler Spiele mit dem familiären Alltag, ihrer Rolle in der Identitätsentwicklung und bei der Partizipation an sozialen Prozessen im Vergleich zu anderen Medien eher randständig untersucht.
Dabei übernehmen Games in verschiedenen Gesellschaftssystemen eine besondere Rolle. Durch die dynamische Entwicklung unterschiedlicher Genres steht für die Zielgruppe vom Kleinkind bis zum Rentner und für unterschiedlichste Interessen und Anwendungsfelder ein passendes Angebot bereit. Es kann bereits von einer eigenen Spielekultur gesprochen werden und auch E-Sport wird immer populärer.
merz 4/2012 beschäftigt sich mit der Frage nach möglichen sozialen, kulturellen und medial-sprachlichen Konturierungen von Spielerkulturen. In verschiedenen theoretischen Artikeln werden mögliche Spielerkulturen thematisiert, aber auch hinterfragt, inwiefern überhaupt von einer solchen ausgegangen werden kann. Schließlich wird zudem ein Einblick in die gegenwärtige Praxis an Projekten zu und mit Games ermöglicht.
aktuell
Riccarda Possin: Rechtsextremismus 2.0 – Bericht von jugendschutz.net
Kerstin Heinemann: Peer-to-Peer-Projekte in der medienpädagogischen Arbeit
Susanne Eggert: Digital Crossroads
Alfred Reif und Elisabeth Jäcklein-Kreis: stichwort: facebook chronik
Alfred Reif: Meinung: Urheberrecht
nachgefragt: Dr. Stephanie Trinkl poolworks-Datenschutzbeauftragte
thema
Martin Geisler und Sebastian Ring: Editorial
Spielerkultur(en)Friedrich Krotz: Computerspielen als Handeln in sozialen Welten
Abschied von der These einer Jugendkultur der ComputerspielendenSebastian Pranz: Use chainsaw with radioactive slime
Über Symbole in SpielweltenJudith Ackermann: Sprechen Gamer eine eigene Sprache?
Ilona Andrea Cwielong: Das japanische popkulturelle Fantum
Fankultur in digitalen WeltenMartin Geisler, Sebastian Ring und Jürgen Sleegers: Medienpädagogische Projekte zu Computerspielen
Themen, Methoden und Zielrichtungen
spektrum
Achim Hackenberg, Daniel Hajok und Antje Richter: Was bietet fragFINN?
Ergebnisse einer Studie zur Whitelist und der Wahrnehmung durch KinderSieglinde Landauer: Spielerisch zu sozialer Kompetenz, emotionaler Intelligenz und moralischer Urteilsfähigkeit
Michael Gurt und Nadine Kloos: Den Medienalltag bewusst gestalten
Fernsehworkshops für die Sozialpädagogische FamilienhilfeMartin Dexheimer: Der didaktische Mehrwert virtueller Lernplattformen an Schulen
Ergebnisse einer UntersuchungVera Marie Rodewald: Crowdfunding für die kultur- und medienpädagogische Projektarbeit
alternative, webbasierte FinanzierungKatja Friedrich und Norbert Neumann: MyClip
Jugendmedienarbeit mit ‚schwierigen‘ Schülerinnen und Schülern
medienreport
Günther Anfang: Documenta 13
Auf den Hund gekommenRiccarda Possin: Mit Lexikonratte Klops in die Welt der Literatur
Anna Hieger: Olive der Strauß
Neues für FernsehanfängerRiccarda Possin: Von Zombies, Geistern und einem mutigen Jungen
Paranorman
publikationen
Pfeiffer, Thomas/Muuß-Merholz, Jöran (2012). Mein Kind ist bei Facebook. Tipps für Eltern. München: Addison-Wesley. 206 S., 19,80 €.
Neues zur Hassliebe Schule und Medien
SammelrezensionLüpke, Marcus/Neumann, Ulf (Hrsg.) (2010). Gewaltprävention 2.0. Digitale Herausforderungen. Marburg: Schüren Verlag. 176 S., 16,90€
Dressel, Martina (2011). Konstruktiv kommunizieren im Web 2.0. Spielregeln für virtuelle Gemeinschaften. Vom Wirrwarr zu mehr Struktur in sozialen Netzwerken. Wiesbaden: Gabler Verlag. 145 S., 29,95€.
Grimme Institut, Deutsche Kinemathek, Funkkorrespondenz, Gemeinschaftswerk der Evangelischen Publizistik, Institut für Medien- und Kommunikationspolitik (Hrsg.) (2011). Jahrbuch Fernsehen 2012. 582 Seiten, 34,90 €.
Hurrelmann, Klaus/ Quenzel, Gudrun (2012). Lebensphase Jugend. Eine Einführung in die sozialwissenschaftliche Jugendforschung. 11., vollständig überarbeitete Auflage. Weinheim, Basel: Beltz Juventa, 296 Seiten, 16,95 €
Rauschenbach, Thomas / Bien, Walter (Hrsg.). Aufwachsen in Deutschland. AID:A – Der neue DJI-Survey. Weinheim, Basel: Beltz Juventa, 248 Seiten
kolumne
Zusatzinformationen
news
alle news
Praktikum bei merz
Ohrka.de - das Hörportal für Kinder
Mobidico – die neue Sprachen-App des DFJW
Exzessive Internetnutzung: Wie Kinder und Jugendliche versuchen, sich online zu emanzipieren
Kinderhilfswerk fordert Reform des Jugendmedienschutzes
termine
alle termine
Sa, 25.05.13
2. Weiterbildung Inklusive Medienpädagogik 2013
25.05.13 bis 26.05.13
MediendesignerIn - Schwerpunkt Animation, Web und Digital Signage
26.05.13 bis 01.06.13
21. Kinder-Medien-Festival 'Goldener Spatz'
So, 26.05.13
klicken! gestalten! entdecken! Ausstellung im Dortmunder U
Fr, 31.05.13
Basics für On und Off Texte
ausschreibungen
alle ausschreibungen
Fr, 24.05.13
KUKI 6. Internationales Kinder- und Jugendkurzfilmfestival Berlin
31.05.13 bis 02.06.13
Das Jugendwort des Jahres
Fr, 31.05.13
Giga-Hertz-Preis
Fr, 31.05.13
Kompositionen für den Trailer des Deutschen Multimediapreises 2013
Fr, 31.05.13
Takepart! 2013
Merz | medien + erziehung 