Inhalt

aus dem Heft: 2010/01: Musik – Die schönste Nebensache
in der Rubrik: aktuell

stichwort Apps & Widgets

Dieser Tage kennt die (Fernseh-)Werbung scheinbar nur ein Thema: Apps. Liedtitel gesucht? Das App findet ihn. Verlaufen? Einfach das App nach dem Weg fragen. Langeweile auf der Zugfahrt? Wofür ist das Spiele-App da? Apps scheinen allgegenwärtig und omnipotent zu sein. Doch was ist das eigentlich genau – ein App? Der Name ist eine Abkürzung des englischen Begriffs ‚application’, also Anwendung. Synonym werden in manchen Zusammenhängen auch das Kunstwort ‚Widget’ (Wi(ndow) + (Ga)dget) oder die Begriffe ‚Gadget’ (technische Spielerei) oder ‚Minianwendung’ benutzt. Doch ob App, Widget oder Gadget, gemeint sind immer kleine Anwendungen, die als Buttons oder ‚Fenster im Fenster’ auf einem Computer- oder auch Handy-Bildschirm erscheinen und ihre Dienste anbieten. Etwa Horoskope, Schlagzeilen oder Navigation per Klick. Bekannt gemacht hat diese Buttons das iPhone, das fast ausschließlich mit Apps arbeitet, mit dem Spruch "Es gibt für alles ein App"; deshalb schreibt so mancher auch die Erfindung und Namensgebung der App(le)s der Apfelmarke zu. Ganz richtig ist das aber nicht, denn als Desktop-Anwendung auf Computern wurden Apps bereits seit Mitte der 90er Jahre von Windows und Apple verwendet. Gängig sind die kleinen Helfer und/oder Spielereien heute – neben dem iPhone – auch im Rahmen von Online-Diensteanbietern – so warten etwa Google und Yahoo! mit App-bestückten Sidebars auf – und Social Communitys: Etwa facebook oder friendster bieten reihenweise Informations- und Spiel-Kästchen an, die auf dem eigenen Profil platziert werden können und der Welt von dort aktuelle Geburtstage von Freunden, Reiserouten oder neue Quiz-Ergebnisse kundtun.

Heft bei Kopaed bestellen

    Autor/innen: Elisabeth Jäcklein-Kreis
    seitenanfang | druckansicht