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Integration durch Medien – Aufgabe oder Auslaufmodell?

Jahrestagung des Netzwerks Medienethik

Do, 16.02.17 bis Fr, 17.02.17

Integration gilt als eine der wichtigsten Aufgaben der Massenmedien. In einer demokratischen Gesellschaft haben sie den Auftrag, zum sozialen Zusammenhalt der Gesellschaft beizutragen. Integration kann in einer pluralistischen Gesellschaft nur gelingen, wenn verschiedene gesellschaftliche Wirklichkeitsentwürfe und Werte zum Zuge kommen können. Massenmedien müssen sich somit daran messen lassen, ob es ihnen gelingt, einen Dialog zwischen Individuen mit ganz unterschiedlichen Einstellungen, Werten und Wirlichkeitsentwürfen herzustellen. Wie kann Inklusion gelingen, welche Partizipationsmöglichkeiten haben die unterschiedlichen Menschen? Die Digitalisierung bedeutet zudem auch eine Auflösung medialer Akteure. Filterblasenbildung, Hass im Netz und Aufspaltung der Gesellschaft – Integration scheint eher ein Auslaufmodell zu sein und wirkt wie ein unerreichbares Ideal von gestern.
Vor diesem Hintergrund stellt Integration eine große ethische Herausforderung für die Medien dar. Dieses medienethische Feld der Integration/Inklusion wird aktuell besonders durch Zuwanderung, Flucht und Migration herausgefordert. Dies nimmt das Netzwerk Medienethik zum Anlass, Integration und Inklusion und ihre Anforderungen an die (digitale) Mediengesellschaft zum Thema ihrer Jahrestagung 2017 zu machen.
Medienschaffende und im Bildungsbereich Engagierte sind genauso angesprochen wie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus den Bereichen Medienethik, Kommunikationswissenschaften und den weiteren Sozial- und Geisteswissenschaften. Sie sind herzlich zu unserer gemeinsamen Tagung nach München eingeladen.

Anmeldung nur online

Tagungssekretariat in Tutzing
Ina Rauš
Tel.: +49 8158 256-53
Fax: +49 8158 256-51
i.raus@apb-tutzing.de

Tagungsort
Hochschule für Philosophie
Kaulbachstr. 31, 80539 München
(U-Bahn "Universität")

Weitere Informationen zum Programm gibt es hier.
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