Geschäftsführer Martin Gebrande führte in das Thema ein und machte deutlich, welche Bedeutung Soziale Netzwerkdienste heute für Jugendliche haben. Die Beteiligung an diesen ist ein Muss, stellte er fest. So wie Boris Becker vor zehn Jahren für die Nutzung des Internets warb und fragte, "Bin ich schon drin?", müsste die Frage heute wohl lauten: "Darf ich dein Freund sein?"
Diese Frage stand allerdings nicht im Zentrum der Untersuchung, wie Dr. Ulrike Wagner vom JFF, die die Ergebnisse gemeinsam mit Niels Brüggen (JFF) präsentierte, feststellte. Sondern es ging darum, welchen Stellenwert Konflikte aus Sicht der Jugendlichen in Sozialen Netzwerkdiensten haben.
Im Anschluss an die Präsentation entspann sich eine rege Diskussion. Darin ging es beispielsweise um den "Mobbing"-Begriff von Jugendlichen, aber auch um den "Notrufbutton", der von Staatsseite angepriesen wird, in Fachkreisen aber stark kritisiert wird. Eine wichtige Frage war auch, wo Pädagogik ansetzen kann und muss, um den Jugendlichen einen kompetenten Umgang mit Konflikten in Sozialen Netzwerkdiensten zu vermitteln.
Die Kurzform der Studie wie auch eine ausführliche Version stehen unter
http://www.medienpuls-bayern.de/JFF-Bericht_Online-Konflikte_01.pdf und
http://www.medienpuls-bayern.de/Kurzfassung_Studie_Online-Konflikte.pdf
zum Download bereit.
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