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2014/04: Jugend – Medien – Kommerzialisierung

Die Kritik an privatwirtschaftlich organisierten Medien bildet seit jeher einen Hauptaspekt, wenn es darum geht, Bürger und Bürgerinnen zu einer Reflexion darüber anzuregen, wie sie mit Medien umgehen. Dementsprechend ist eine wesentliche Dimension in den handlungsorientierten Modellen der Medienkompetenzförderung die Forcierung der Fähigkeiten zur Medienkritik. Dieses Hinter-die-Kulissen-blicken umfasst unter anderem auch das Durchschauen kommerzieller Strukturen von Medien und ihren Anbietern. Nun sind Teilbereiche des Themas Kommerzialisierung der Medienwelt nicht neu, die wissenschaftliche und pädagogisch-praktische Auseinandersetzung mit Kindern und Werbung gehört zu den recht gut erforschten Gebieten in der Mediensozialisationsforschung. Andere Phänomene, wie zum Beispiel junge Erwachsene als Unternehmer, die mittels YouTube Geld verdienen, sind hingegen relativ neu.Mit dem Schwerpunktthema macht sich merz 4/2014 auf die Suche nach Handlungsoptionen für die Medienpädagogik und wirft einen Blick auf aktuelle Herausforderungen. Das Handeln mit Medien war schon immer ein komplexer Prozess der Auseinandersetzung des Subjekts mit medialen Gegebenheiten. Aktuell ist es aber weit mehr die Auseinandersetzung des Subjekts in seiner lebensweltlichen Verankerung mit Medieninhalten und -geräten. Gerade mit der Etablierung mediatisierter Kommunikations- und Interaktionsstrukturen ist dieses Verhältnis von Subjekt und Medienwelt wesentlich komplexer geworden.


aktuell

  • Cornelia Pläsken: Partizipationsstudie 2014
  • Swenja Wütscher: Neuer Bereich auf klicksafe.de: Sexting
  • Cornelia Pläsken: Internet 2025
  • Swenja Wütscher: Staffelstabübergabe bei KBoM
  • Swenja Wütscher: Stichwort Binge Watching
  • Cornelia Pläsken: BITKOM: Heranwachsende und Computerspiele
  • Swenja Wütscher: Wissenschaftsjahr 2014 – noch lange nicht am Ende

thema (jeweils Kurzfassung und Literaturverzeichnis)

  • Ulrike Wager: Medienhandeln findet in kommerzialisierten Umgebungen statt
  • Wolfgang Reißmann: Mediatisierung – Kommerzialisierung – Ökonomisierung: Sind aktuelle Medienumgebungen Katalysatoren instrumentellen Handelns und Denkens?
  • Nicola Döring: Professionalisierung und Kommerzialisierung auf YouTube
  • Niels Brüggen, Mareike Schemmerling und Eva Dirr: Online-Werbung mit Jugendlichen zum Thema machen
  • Michael Gurt, Birgit Guth und Margrit Lenssen: Geld spielt auch eine Rolle
  • Susanne Eggert: Kinder und Online-Werbung

spektrum (jeweils Kurzfassung und Literaturverzeichnis)

  • Manuela Pietraß: Was heißt „Medialitätsbewusstsein“?
  • Christopher Mihajlovic: Möglichkeiten und Grenzen des iPad als elektronisches Hilfsmittel für blinde und sehbehinderte Menschen
  • Gisela Schubert, Eva Dirr und Christa Gebel
  • Jutta Croll, Jessica Euler und Carolin Müller-Bretl: „Handy-Akku leer: Katastrophe!“
  • Sigrid Fahrer: Digitale Lesewelten erkunden

medienreport

  • Swenja Wütscher: Alternativlos, Folge 30
  • Lisa Klimesch: Virtuell oder real – in welcher Welt lebst du?
  • Swenja Wütscher: Das Internet vergisst nichts
  • Elisabeth Jäcklein-Kreis: Beamer an, Jalousie runter, jetzt wird gearbeitet!
  • Cornelia Pläsken: Eine Geschichte über das Leben und Sterben

publikationen

  • Schorb, Bernd/Jünger, Nadine/Rakebrand, Thomas (Hrsg.). Die Aneignung konvergenter Medienwelten durch Jugendliche. Das Medienkonvergenz Monitoring. Schriftenreihe der Sächsischen Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien (SLM), Band 24, Berlin:
  • Ebert, Michael/Abend, Sandra (2014). Fotografieren für Kinder. Kinder entdecken die Welt der Fotografie und wie man die Welt fotografiert. 2., erweiterte Auflage. Heidelberg: dpunkt. 192 S., 24,90 €.
  • Aßmann, Sandra/Meister, Dorothee M./Pielsticker, Anja (Hrsg.) (2014). School‘s out? Informelle und formelle Medienbildung. München: kopaed. 173 S., 16 €.
  • Compagna, Diego/Derpmann, Stefan (2013). Soziologische Perspektiven auf Digitale Spiele. Virtuelle Handlungsräume und neue Formen sozialer Wirklichkeit. Konstanz/München: UVK, 248 S., 29 €.
  • Eickelmann, Birgit/Lorenz, Ramona/ Vennemann, Mario/Gerick, Julia/Bos, Wilfried (Hrsg.) (2014). Grundschule in der digitalen Gesellschaft. Befunde aus den Schulleistungsstudien IGLU und TIMSS 2011. Münster: Waxmann. 158 S., 24,99 €.
  • Imort, Peter/Niesyto, Horst (Hrsg.) (2014). Grundbildung Medien in pädagogischen Studiengängen. Medienpädagogik interdisziplinär 10. München: kopaed. 370 Seiten, 22,80 €.
  • Petko, Dominik (2014). Einführung in die Mediendidaktik. Lehren und Lernen mit digitalen Medien. Weinheim und Basel: Beltz. 184 S., 24,95 €.
  • Rapp, Frank (2013). Quo vadis Social Media? Zur Zukunft von sozialen Netzwerken und Facebook in Deutschland. Schriftreihe Praxis und Forschung im Dialog , Bd. 3. Hamburg: Reinhold Krämer Verlag. 156 S., 22,80 €.
  • Scholten, Michael (2014). Eigentlich gucke ich gar kein Fernsehen … Überraschendes und alles andere als unnützes Wissen aus der Welt des Fernsehens. Marburg: Schüren. 168 S., 9,90 €.
  • Wünsch, Carsten/Schramm, Holger/ Gehrau, Volker/Bilandzic, Helena (Hrsg.) (2014). Handbuch Medienrezeption. Baden-Baden: Nomos. 450 S., 49,00 €.

kolumne

  • Swenja Wütscher: Ich sehe was, was du nicht siehst!

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Herausgeber

Kathrin Demmler | Prof. Dr. Bernd Schorb
JFF – Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis

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