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2015/02: Medien und Kindheit

Achtung! Medienpädagogisch sind andere Themen in den Schlagzeilen: YouNow als Plattform für Identitätsarbeit von 13-Jährigen, schwer vermittelbare Folgen von Datenspuren im Netz und die Option politischer Partizipation durch Onlinemedien – die Themen sind vielfältig, die damit verbundenen Chancen groß, weitreichende Veränderungen sind möglich, aber auch an Gefahrenpotenzial bieten die aktuellen Medienentwicklungen kein sparsames Repertoire. Achtung deshalb – weil die Kinder nicht aus dem Blickfeld geraten dürfen. Auch wenn manche medienpädagogischen Herausforderungen schon lange bekannt sind – für die jetzige Kindergeneration sind sie immer noch brisant. Die Altersspanne der frühen und mittleren Kindheit in den Blick zu nehmen und dabei die Rolle der Medien für die Entwicklung insgesamt zu beleuchten, ist ein schwieriges Unterfangen, das auch in merz 2/2015 nicht eingelöst wird. Zu verschieden sind Kindheiten heute, zu verschieden ist auch der kindliche Umgang mit Medien und zu verschieden sind auch die Haltungen, Einstellungen und Verhaltensweisen von Eltern und pädagogischen Fachkräfte zur kindlichen Medienaneignung. Das Heft erhebt daher nicht den Anspruch auf Vollständigkeit in der Darstellung dessen, was Kindheiten heute unter dem Aspekt der Medien bedeuten. Was alle Beiträge miteinander verbindet, ist die Einsicht, dass Medien Teil der Umwelt sind, in der Kinder aufwachsen und die sie sich erschließen müssen. Dass es dabei einer professionellen medienpädagogischen Begleitung bedarf, welche die kindlichen Bedürfnisse nach Autonomie, Kompetenz und Zugehörigkeit berücksichtigt, steht außer Frage.


aktuell

  • Konstanze Wegmann: Entwicklungen in der Indizierungspraxis der BPjM
  • Helga Theunert und Bernd Schorb: Veränderungen bei merz
  • Cornelia Pläsken: stichwort YouNow
  • Konstanze Wegmann: Digitale Schule – Vernetztes Lernen
  • Konstanze Wegmann: Ethik macht klick. Werte-Navi fürs digitale Leben
  • Konstanze Wegmann: KIM-Studie 2014

thema (jeweils Kurzfassung und Literaturverzeichnis)

  • Stefan Aufenanger: Wie die neuen Medien Kindheit verändern
  • Ingrid Paus-Hasebrink: Mediensozialisation in sozial benachteiligten Familien
  • Klaus Lutz: Sehnsuchtsort Natur oder das Verschwinden der sinnlichen Wahrnehmung
  • Uta Hauck-Thum: „Die kennen sich mit Tablets ja besser aus als ich!“
  • Achim Lauber und Maren Würfel: Entmutigende Medienkompetenzförderung?!
  • Friederike Tilemann und Angelika Speck-Hamdan: "Medienbildung ist Glückssache" Medienkompetenzförderung in der Kindheit

spektrum (jeweils Kurzfassung und Literaturverzeichnis)

  • Gerhard Brandhofer: E-Learning. Informatik! Digitale Bildung?
  • Igor Krstoski: Das iPad – im Spannungsfeld zwischen Kommunikationshilfe und Arbeitsmittel
  • Heinz Moser, Klaus Rummler und Walter Scheuble: Medieneinsatz im Berufswahlunterricht – visualisierte Berufswünsche
  • Timo Bautz: Kommunikation

medienreport

  • Markus Achatz und Michael Bloech: Starke Kinder – Schwache Eltern
  • Konstanze Wegmann: Von bleichgesichtigen Indianern und düsteren Angsthasen
  • Stefan Piasecki: Deutsche Kinderhilfe e. V. nutzt Computerspiele
  • Konstanze Wegmann: „Schließlich sehen doch alle Schwarzen irgendwie ziemlich gleich aus, findest du nicht?“

publikationen

  • Barthelmeß, Hartmut (2015). E-Learning – bejubelt und verteufelt. Lernen mit digitalen Medien, eine Orientierungshilfe. Bielefeld: wbv. 144 S., 34,90 €.
  • Hangartner, Urs/Keller, Felix/Oechslin, Dorothea (Hrsg.) (2013). Wissen durch Bilder: Sachcomics als Medien von Bildung und Information. Bielefeld: transcript. 336 S., 32,99 €.
  • Gasser, Brigitte (2014). Freunde und Medienfiguren verstehen. Zur Empathie bei Kindern in realen und fiktionalen Welten. Konstanz/München: UVK. 258 S., 39 €.
  • Paulitz, Tanja/Carstensen, Tanja (Hrsg.) (2014). Subjektivierung 2.0. Machtverhältnisse digitaler Öffentlichkeiten, (Österreichische Zeitschrift für Soziologie, Sonderheft 13/2014). Wiesbaden: Springer VS. 189 S., 34,01 €.
  • von Gross, Friederike/Meister, Dorothee M./Sander, Uwe (Hrsg.) (2015). Medienpädagogik – ein Überblick. Weinheim/Basel: Beltz Juventa. 448 S., 29,95 €.
  • Walden, Thomas (2015). Hollywoodpädagogik. Wie Blockbusterfilme das Lernen des Lernens organisieren. München: kopaed. 380 S., 22,80 €.
  • Feilitzen, Cecilia von/Stenersen, Johanna (Hrsg.) (2014). Young People, Media and Health. Risks and Rights. Göteborg: Nordicom. 202 S., 26,77 €.

kolumne

  • Dagmar Hoffmann: Was nützt der Tweet nur in Gedanken – Microblogging en passant

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Herausgeber

Kathrin Demmler | Prof. Dr. Bernd Schorb
JFF – Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis

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