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2016/02: 60 Jahre merz – 60 Jahre Medienpädagogik

Bescheiden, aber mit amtlichem Anstrich kam die heutige merz in ihren Anfängen daher: Mitteilungen des Arbeitskreises Jugend und Film war das Faltblatt betitelt. 1957 wurde daraus Jugend und Film. Vierteljahreszeitschrift des wissenschaftlichen Instituts für Jugendfilmfragen und über eine Reihe von Titelvariationen 1976 im Haupttitel die heutige merz | medien + erziehung. Über 60 Jahrgänge hinweg hat merz bereits die Medienpädagogik im deutschsprachigen Raum gespiegelt und sich mit ihren Schwerpunkten weiterentwickelt bzw. zum Teil diese Schwerpunkte mit entwickelt. Unabhängig von kommerziellen Interessen, getragen primär vom Engagement des JFF – Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis und seit 1976 unterstützt von den beiden Verlagen Leske + Budrich und kopaed, behauptet sie sich auf dem medienpädagogischen Feld und bietet ein Forum für Theorie, Forschung und Praxis der Medienpädagogik. Problemlos verlief die Geschichte von merz nicht immer. Vor allem die ab Mitte der 1970er-Jahre stärker vertretene kritische Auseinandersetzung mit den Mediensystemen, dem Bildungswesen und den Sozialisationsinstanzen im Kontext aktueller gesellschaftlicher Gegebenheiten und das Insistieren auf den Subjektstatus aller Mediennutzenden provozierte auch Gegenwind. Doch merz bot Raum für Streitkultur und initiierte ab 1976 regelmäßig Diskussionen über medienpädagogische Positionen.merz 2/2016 feiert dieses Jubiläum, blickt zurück auf 60 Jahre merz und 60 Jahre Medienpädagogik – mit Autorinnen und Autoren, die merz schon immer begleitet haben, solche, die erst neu dazugekommen sind, ehemalige und aktuelle Redakteurinnen und Redakteure, aber auch Personen aus interdisziplinären Feldern, die aus ihren je eigenen Perspektiven auf merz und Medienpädagogik (zurück-)blicken.


aktuell

  • Elisabeth Jäcklein-Kreis: Studie zu mobilen Medien in der Familie
  • Elisabeth Jäcklein-Kreis: Hilfe beim Helfen. Seiten und Initiativen rund um Flüchtlinge
  • #mymerzselfie
  • Jana Schröpfer: Studie zu AGB und Datenschutz
  • Franz Josef Röll: Stichwort BYOD

thema

  • Bernd Schorb und Helga Theunert: 60 Jahre merz. Eine Konstante in der Medienpädagogik
  • Hans-Dieter Kübler: Konjunkturen medienpädagogischer Paradigmen
  • Roland Bader: Sorgenpüppchen
  • Ulrike Wagner und Kathrin Demmler: Von der Irritation zum Handeln
  • Dagmar Hoffmann: Im Spiegel des Zeitgeistes und jenseits von Medienhypes
  • Fred Schell: Handlungskonzepte

spektrum

  • Andreas Breiter: Medienpädagogische Forschung und die Datifizierung
  • Hans-Bernd Brosius: Die pädagogische Perspektive
  • Ulrich Deinet: Raumaneignung, Mobilität, Medien
  • Stephan Dreyer: Medienpädagogik und Medienrecht
  • Anja Hartung-Griemberg: Medienpädagogik und Altersforschung
  • Heinz Hengst: Forschung heute
  • Friedrich Krotz: Forschung und Praxis heute
  • Thomas Krüger: Medienbildung und Politische Bildung
  • Oskar Negt: Medienpädagogik und Soziologie
  • Thomas Rauschenbach: Kindheits- und Jugendforschung
  • Jan-Uwe Rogge: „Früher war‘s doch anders! Oder?“
  • Sigmar Roll: Medienpädagogik und Kinder- und Jugendschutz
  • Heidi Schelhowe: Medienpädagogik und Informatik
  • Rudolf Tippelt: Medienpädagogik und Erziehungswissenschaft
  • Wolfgang Zacharias: Medienpädagogik und Kulturwissenschaft

medienreport

  • Monaco, James (1980). Film verstehen. Kunst, Technik, Sprache, Geschichte und Theorie des Films. Reinbek: Rowohlt.
  • Charlton, Michael/Neumann, Klaus (1986). Medienkonsum und Lebensbewältigung in der Familie. Methoden und Ergebnisse der strukturanalytischen Rezeptionsforschung – mit fünf Falldarstellungen. München/Weinheim: Psychologie Verlags Union.
  • Mante, Harald (1969). Bildaufbau – Gestaltung in der Fotografie. Ravensburg: Otto Maier Verlag.
  • Habermas, Jürgen [1962] (1990). Strukturwandel der Öffentlichkeit. Frankfurt am Main: Suhrkamp.
  • Postman, Neil (1983). Das Verschwinden der Kindheit. Frankfurt/M: Fischer.
  • Lovink, Geert (1992). Hör zu – oder stirb! Fragmente einer Theorie der souveränen Medien. Berlin: ID Verlag.
  • Schell, Fred (2003). Aktive Medienarbeit mit Jugendlichen. Theorie und Praxis. Reihe Medienpädagogik, Band 5. 4. Aufl. München: kopaed.
  • Turkle, Sherry (2011). Alone Together: Why We Expect More from Technology and Less from Each Other. New York: Basic Books.
  • Selman, Robert (1984). Die Entwicklung sozialen Verstehens. Entwicklungspsychologische und klinische Untersuchungen. Frankfurt/M: Suhrkamp.
  • Turkle, Sherry (1998). Leben im Netz. Identität im Zeitalter des Internet. Reinbek: Rowohlt.
  • Grünewald, Dietrich/Kaminski, Winfried (Hrsg.) (1984). Kinder- und Jugendmedien. Ein Handbuch für die Praxis. Weinheim und Basel: Beltz.
  • Fritz, Jürgen (Hrsg.) (1988). Programmiert zum Kriegsspielen. Weltbilder und Bilderwelten im Videospiel. Frankfurt am Main: Campus (bpb).
  • Röll, Franz J. (2003). Pädagogik der Navigation. Selbstgesteuertes Lernen durch Neue Medien. München: kopaed.
  • Negt, Oskar/Kluge, Alexander (1972). Öffentlichkeit und Erfahrung. Zur Organisationsanalyse von bürgerlicher und proletarischer Öffentlichkeit. Frankfurt am Main: Suhrkamp.
  • Sontag, Susan (2003). Das Leiden anderer betrachten. München: Carl Hanser Verlag.
  • Baacke, Dieter (1980). Kommunikation und Kompetenz. Grundlegung einer Didaktik der Kommunikation und ihrer Medien. München: Juventa.
  • Theunert, Helga/Lenssen, Margrit/Schorb, Bernd (1995). „Wir gucken besser fern als ihr!“ Fernsehen für Kinder. München: KoPäd.
  • Benjamin, Walter [1936] (2011). Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit. Stuttgart: Reclam.
  • McLuhan, Marshall (1968). Die magischen Kanäle. Understanding Media. Düsseldorf/Wien: Econ-Verlag.

publikationen

  • Philipp Walulis: Von Wirklichkeit und Wahnsinn

Ansprechperson

Swenja Wütscher
Verantwortliche Redakteurin
swenja.wuetscher@jff.de
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Herausgeber

Kathrin Demmler | Prof. Dr. Bernd Schorb
JFF – Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis

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