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Jugendwettbewerb "Umbruchszeiten"

30 Jahre Friedliche Revolution und deutsche Einheit sind Anlass für den Jugend­wettbewerb "Umbruchszeiten". Deutschland im Wandel seit der Einheit. Gemeinsam rufen der Beauftragte der Bundesregierung für die neuen Bundesländer Christian Hirte und die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur Jugendliche zwischen 14 und 19 Jahren im gesamten Bundesgebiet dazu auf, sich zwischen dem 16. September 2019 und dem 1. März 2020 mit den Umbrüchen in Deutschland nach 1989/90 auseinanderzusetzen und eigene Projekte zum Thema zu entwickeln.

Rund 30 Jahre ist es her, dass die Friedliche Revolution und der demokratische Aufbruch in der DDR die deutsche Einheit ermöglichten. Viele von euch kennen sicherlich Fotos der großen Demonstrationen von 1989 und des Mauerfalls. Aber was passierte eigentlich in der Zeit danach? Zwei ganz unterschiedliche Länder mussten zusammenwachsen. In Ostdeutschland wurde ein neues politisches, wirtschaftliches und soziales System eingeführt. Diese Veränderungen betrafen nicht nur die Politik, sondern hatten tiefgehende Auswirkungen auf einzelne Menschen.

Für viele Ostdeutsche änderte sich in dieser Umbruchszeit ihre gesamte Lebens- und Arbeitswelt. Sie erlebten einerseits neue persönliche Freiheiten, die ihnen zuvor die SED-Diktatur verwehrt hatte. So verfügten sie jetzt über Meinungsfreiheit, konnten frei reisen und unternehmerisch tätig werden. Andererseits brachte die neue Einheit aber auch Herausforderungen wie beispielsweise eine hohe Arbeitslosigkeit. Auch wenn die deutsche Einheit und die folgenden Transformationsprozesse für die meisten Westdeutschen keine so deutlichen Umbrüche mit sich brachten, gingen auch hier die Ereignisse nicht spurlos vorüber: In Grenzgebieten war der Wandel direkt spürbar, ostdeutsche Übersiedler wurden überall zu neuen Nachbarn und Westdeutsche gingen als Aufbauhelfer zeitweise oder auch dauerhaft in den Osten Deutschlands. Zahlreiche Ost- und Westdeutsche lernten sich kennen und manche Familien fanden nach Jahren der Trennung wieder zusammen.

Die Form der Einreichungen kann von Textbeiträgen über Comics bis zu Filmen variieren. Schriftliche Beiträge sollten nicht länger als 30 Seiten und Audio- oder Filmbeiträge nicht länger als 20 Minuten sein. Die besten 30 Wettbewerbsbeiträge werden mit einem Preisgeld in Höhe von 500 bis 3.000 Euro prämiert.

Die Jury achtet dabei besonders darauf, ob sich die Teilnehmenden mit Deutschland seit der Einheit 1989/90 befassen, es eine Fragestellung gibt, die in der Arbeit verfolgt wird, konkreten Geschichten nachgegangen wird und ob das Projekt eine Brücke zur Gegenwart schlägt.

Beiträge können bis zum Einsendeschluss am 1. März 2020 hochgeladen und eingereicht werden.

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Kathrin Demmler | Prof. Dr. Bernd Schorb
JFF – Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis

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