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Dana Neuleitner: Himmelrath, Armin/Egbers, Julia (2018). Fake News – Ein Handbuch für Schule und Unterricht. Bern: hep verlag. 184 S., 19 €.

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Die Publikation Fake News beschäftigt sich mit verschiedenen Kategorien von Falschmeldungen, wie etwa Parodien oder Hybrid-Fakes. Sie soll Lehrkräfte über dieses Thema aufklären und mit vielen Übungen Schülerinnen und Schüler darin fördern, Fake News zu erkennen und richtig mit ihnen umzugehen.

Himmelrath und Egbers beginnen mit einem informativen Abriss historischer und aktueller Fake News, die aufzeigen, dass dieses Problem nicht erst seit der Ära Trump existiert. Zusätzlich stellen die Autorin und der Autor Studien vor, die sich mit der Thematik auseinandersetzen und auch als Basis für Unterrichtseinheiten genutzt werden können. Wodurch lassen sich Falschmeldungen identifizieren? Wie kann die Medienkompetenz von Jugendlichen gefördert werden? Die Verfasserin und der Verfasser bieten Antworten auf diese Fragen und veranschaulichen, dass das Vertrauen in die Medien mit dem Bildungsgrad der Rezipientinnen und Rezipienten zusammenhängt. Somit verdeutlichen sie, wie wichtig es ist, Heranwachsende im Umgang mit Fake News zu schulen. In Kapitel drei werden nicht nur Wege zur Förderung der Medienkompetenz von Jugendlichen aufgezeigt, sondern auch Lehrkräfte auf den aktuellen Stand der sozialen Medien gebracht, bevor Kapitel vier verdeutlicht, dass Medienkompetenzförderung inzwischen unerlässlich ist. Abschließend appellieren die Autorin und der Autor daran, die Schulbildung der Digitalisierung zu öffnen.

Als Einführung in die Thematik der Fake News ist die Publikation gut geeignet. Es finden sich zahlreiche Tipps zur Unterrichtsgestaltung. Diese gibt es zu den unterschiedlichsten Bereichen – Hoaxes, Social Bots, Algorithmen und die Strafbarkeit von Fake News sind nur wenige davon. Dazu werden beispielsweise Kopiervorlagen, Übungen oder Vorschläge geboten. Zudem werden Snapchat und Co. vorgestellt und in Bezug auf ihre Verwendung im Unterricht bewertet. Der Band enthält viele Themenbereiche, die gegebenenfalls noch stärker miteinander verzahnt bzw. aufeinander aufgebaut werden könnten. Verschiedene Ansätze zum Thema Falschmeldungen geben einen hilfreichen Überblick, vor allem für Lehrkräfte, die beginnen, sich näher mit dem Bereich soziale Medien zu befassen. Lesenden mit fortgeschrittenen Kenntnissen im Bereich Fake News sind eher die ersten drei Kapitel ans Herz zu legen. dn

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