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Daniel Hajok und Daniel Hildebrandt : Jugendgefährdung im Wandel der Zeit

    Zur Person

    Kein Instrument des Jugendmedienschutzes hat in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland für so viele Diskussionen gesorgt, wie die Indizierungen jugendgefährdender Medien durch die Bundesprüfstelle. Sie entfachen aber nicht nur immer wieder Kontroversen – wie die Ergebnisse einer umfassenden Studie und vertiefender Detailanalysen zeigen, gewähren sie auch spannende Einblicke in eine nunmehr 62-jährige Praxis. Skizziert werden die veränderten Perspektiven der Jugendschützerinnen und -schützer auf das Gefährdungspotenzial von Medien und den spezifischen Schutzbedarf Heranwachsender als Mediennutzende.

    Literatur:

    Dreyer, Stephan (2013). Rechtliche Grundlagen des Jugendmedienschutzes. In: Friedrichs, Henrike/Junge, Thorsten/Sander, Uwe (Hrsg.), Jugendmedienschutz in Deutschland. Reihe Medienbildung und Gesellschaft, Band 22. Wiesbaden: VS Verlag, S. 65–82.

    Fleischer, Sandra/Hajok, Daniel (2016). Einführung in die medienpädagogische Praxis und Forschung. Kinder und Jugendliche im Spannungsfeld der Medien. Weinheim und Basel: Beltz Juventa.

    FSK – Freiwillige Selbstkontrolle Filmwirtschaft (n.d.). Die Geschichte der FSK. Von den Anfängen im Nachkriegsdeutschland bis zur heutigen Arbeit im Deutschen Filmhaus in Wiesbaden. www.fsk.de [Zugriff: 05.05.2016].

    FSM – Freiwillige Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter (Hrsg.) (2016). FSM-Beschwerdestelle 2015. Pressemitteilung vom 22. Februar 2016. www.fsm.de/aktuelles-und-presse/20150222_PM_Beschwerdestelle.pdf [Zugriff: 05.05.2016].

    Hajok, Daniel (2014). Schlaglichter aus 60 Jahren Bun¬desprüfstelle. Erweitertes Manuskript. In: BPJM-Aktuell, 22 (4), S. 8–18. Hajok, Daniel (2015a). Zur Indizierung jugendgefährden¬der Medien durch die Bundesprüfstelle. Zahlen, Fakten und Tendenzen aus über 60 Jahren. In: BPJM-Aktuell, 23 (3), S. 3–16.

    Hajok, Daniel (2015b). Filmindizierungen im Spiegel der Zeit. Vom Striptease auf Super8 zur detailliert-realistischen Gewalt auf DVD. In: JMS-Report, 38 (6), S. 2–6.

    Hajok, Daniel (2016). Extremismus und Fundamentalismus in der Welt der Medien. Wie neue Formen der Propaganda gezielt auch junge Menschen in den Blick nehmen. In: JMS-Report, 39 (1), S. 2–7.

    Hajok, Daniel/Hildebrandt, Daniel (2015). Jugendgefährdung im Wandel der Zeit: Veränderungen und Konstanten in der BPjM-Spruchpraxis zu Darstellungen von Sexualität und Gewalt. In: BPJM-Aktuell, 23 (1), S. 3–17.

    Hajok, Daniel/Lauber, Achim (2013). Jugendmedienschutz im Spannungsfeld unterschiedlicher Akteure und Interessen. In: JMS-Report, 36 (2), S. 2–6.

    Hildebrandt, Daniel (2015). Wandel der Vorstellungen von Jugendlichen im Jugendmedienschutz in Deutschland. Eine inhaltsanalytische Auswertung von Entscheiden der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien (BPjM). Magisterarbeit. Universität Erfurt.

    jugendschutz.net (2015). Rechtsextremismus online beobachten und nachhaltig bekämpfen. Bericht über Recherchen und Maßnahmen im Jahr 2014. Mainz: jugendschutz.net

    Kaddor, Lamya (2015). Warum junge Deutsche zu Dschihadisten werden? In: BPJM-Aktuell, 28 (4), S. 18–19.

    Naumann, Kolja (2009). Jugendschutz im Internet – Verfassungsrechtlich bedenklich, rechtspolitisch ungenügend. In: ZRP – Zeitschrift für Rechtspolitik, 42 (2), S. 44–46.

    Wegmann, Konstanze (2016). Entwicklungen des mit Liedtexten seit den 1980er Jahren propagierten rechtsextremen Gedankenguts. Magisterarbeit. Universität Erfurt.

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    JFF – Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis

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