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Hans-Ulrich Grunder: Spielend lernen – lernend spielen?

    Zur Person

    Kinder scheinen den Umgang mit dem Digitalen leichthin zu lernen, indem sie täglich damit umgehen. Lernen sie dabei spielerisch, spielend? Verpassen sie ob der Zeit, die sie dafür aufwenden, das Nicht-Digitale, die sie umgebende Realität? Kommt etwas zu kurz, wenn ihnen das Digitale schon zu genügen scheint? Indem ich den Mediengebrauch von Kindern und Jugendlichen nicht als rundum schädlich verunglimpfe, aber auch keine unkritische Herangehensweise proklamiere, verweise ich auf die Spur eines Sowohl-als-auch, weil simple Lösungen immer Holzwege sind und es in Fragen von Erziehung und Bildung immer darauf ankommt, Balancen zwischen Polen auszuhalten. Dies bringt gerade im Feld der Mediennutzung Heranwachsende, Familie und Schule in eine zwiespältige Lage.

    Literatur:

    Adorno, Theodor W. (1972). Theorie der Halbbildung (1959) In: Adorno, Theodor W. (Hrsg.), Gesammelte Schriften, Band 8: Soziologische Schriften 1. Frankfurt am Main: Suhrkamp, S. 93–121.

    Baacke, Dieter (1997). Medienpädagogik. Tübingen: Niemeyer.Barsch, Achim/Erlinger, Hans D. (2002). Medienpädagogik – eine Einführung. Stuttgart: Klett-Cotta.

    Freinet, Célestin (1943). Œuvres pédagogiques. Essai de psychologie sensible appliquée à l’éducation. Tome 1. Paris: Seuil.

    Grunder, Hans-Ulrich/Finger, Christian/Romanyuk, Yuliya/Sommer, Tim/Raemy, Patrick (2013). mLearning in der Schule. Der Lernstick als Lerninstrument. Ergebnisse einer empirischen Studie. Bad Heilbrunn: Klinkhardt.

    Kant, Immanuel (1983). Wie kultiviere ich die Freiheit bei dem Zwange? In: Weischedel, Wilhelm (Hrsg.), Werke in sechs Bänden. Darmstadt: Insel, S. 693–761.

    Meyer-Drawe, Käte (1999). Zum metaphorischen Gehalt von „Bildung“ und „Erziehung“. In: Zeitschrift für Pädagogik, 45 (2), S. 161–175.

    Montaigne, Michel de (1998). Essais. Frankfurt am Main: Eichborn.

    Moser, Heinz (2010). Einführung in die Medienpädagogik. Aufwachsen im Medienzeitalter. Wiesbaden: Springer VS.

    Moser, Heinz (2012). Medien zwischen Bewahrpädagogik und Partizipation. In: Bischoff, Sandra/Geiger, Gunter/Holnick, Peter/Harles, Lothar (Hrsg.), Familie 2020: Aufwachsen in der digitalen Welt. Opladen: Barbara Budrich, S. 17–32.

    Schleiermacher, Friedrich Daniel Ernst (1957). Pädagogische Schriften. Düsseldorf/München: Küpper.Süss, Daniel/Willemse, Isabel/Waller, Gregor/Genner, Sarah/Suter, Lilian/Opplinger, Sabine/Huber, Anna-Lena (2014). Ergebnisbericht zur James-Studie. Jugend | Aktivitäten | Medien – Erhebung Schweiz. Zürich: Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften.

    Theunert, Helga/Lenssen, Margit/Schorb, Bernd (1995). „Wir gucken besser fern als ihr!“ Fernsehen für Kinder. München: KoPäd.

    Theunert, Helga (Hrsg.) (2007). Medienkinder von Geburt an. Medienaneignung in den ersten sechs Lebensjahren, München: kopaed.

    Tulodziecki, Gerhard (2001). Medien in Erziehung und Unterricht. Grundlagen und Beispiele einer handlungs- und entwicklungsorientierten Medienpädagogik. Bad Heilbrunn: Klinkhardt.

    Tulodziecki, Gerhard/Herzig, Bardo/Blömeke, Sigrid (2004). Gestaltung von Unterricht. Eine Einführung in die Didaktik. Bad Heilbrunn: Klinkhardt.

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