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Advertising literacy: Dealing with persuasive messages in a complex media environment

Für die Veranstaltung "Advertising literacy:  Dealing with persuasive messages in a complex media environment" vom 27. bis 29. November 2019 in Wien sucht die Deutsche Gesellschaft für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft e.V. (DGPuK)  noch Beiträge zum gleichnamigen Thema.

Werbung ist ein ubiquitärer Bestandteil unseres täglichen Lebens. Wir sind über verschiedene Kanäle und in unterschiedlichen Situationen mit persuasiven Nachrichten umgeben. Aufgrund hybrider Werbungsformen begegnen sie uns beispielsweise durch Influencer-Marketing, Produktplatzierungen oder in Spielen – mit unterschiedlichen Transparenzgraden. Das Verschwimmen der Mediengattungen und Bezugsrahmen stellt die Rezipientinnen und Rezipienten vor Herausforderungen, die vor allem für Kinder und Jugendliche besonders schwer zu meistern sind, da sie weniger geübt darin sind, mit kommerziellen Botschaften umzugehen. Um diese zu identifizieren und kompetent mit ihnen umzugehen, müssen Rezipientinnen und Rezipienten jeden Alters in der Lage sein, Werbung und andere kommerzielle Botschaften zu erkennen, zu verstehen und zu bewerten.

Mögliche Schwerpunkte

  • Konzeptuelle Herangehensweise: Wie kann "advertising literacy" begrifflich umfasst werden? Welche Dimensionen beinhaltet "advertising literacy", insbesondere im Kontext der digitalen Medien? Et cetera.

  •  Methodische Herangehensweise: Wie kann "advertising literacy" gemessen werden? Welche Herausforderungen und Hindernisse müssen dabei überwunden werden, wenn es vor allem um junge Rezipientinnen und Rezipienten geht? Et cetera.

  • Werbung für Kinder und Jugendliche: Wann und in welchem Ausmaß ist Werbung für diese Zielgruppe moralisch vertretbar? Was sind die Effekte von "advertising literacy" (bzw. des Nichtvorhandenseins derselbigen) auf Materialismus, Konsumverhalten und Wertvorstellungen?

  • Externe Faktoren: Welche sind effektive Maßnahmen, um "advertisin literacy" auszubilden, vor allem in Bezug auf Kinder und Jugendliche? Wie könnten erfolgsversprechende Trainigsprogramme aussehen? Welche Rolle spielen das soziale und politische Umfeld? Et cetera.

  • Verantwortung: Wer ist oder sollte verantwortlich für die Förderung von "advertising literacy" in verschiedenen Konsumentengruppen sein? Welche regulatorischen Maßnahmen oder Initiativen könnten wichtig sein, um Konsumentinnen und Konsumenten in ihrem Recht, ob sie mit persuasiven Inhalten in Berührung kommen wollen, zu unterstützen? Et cetera.

Es können auch andere Schwerpunkte gesetzt werden. Interdisziplinäre Ansätze und methodische Perspektiven sind besonders willkommen.

Einreichung von Beiträgen

Anonymisierte Extended Abstracts müssen in Englisch verfasst sein und maximal 1.000 Wörter umfassen. Sie müssen als PDF an adlit@univie.ac.at gesendet werden. Eine gesonderte PDF ist mit dem Titel "Title Page" zu versehen. Hier werden das Schlagwort "Call" sowie Informationen zur Autorin bzw. zum Autor aufgeführt. Einsendeschluss ist der 15. Juni 2019.

Den kompletten Call for Papers finden Sie hier.


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Herausgeber

Kathrin Demmler | Prof. Dr. Bernd Schorb
JFF – Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis

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