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DGfE-Kongress 2020: Optimierung

OPTIMIERUNG ist das Thema des 27. DGfE Kongresses vom 15. bis 18. März 2020 in Köln. Hierfür sucht die Deutsche Gesellschaft für Erziehungswissenschaft (DGfE) noch bis zum 24. April 2019 Beiträge unterschiedlicher Formen.

Pädagogische Theorien und Praktiken sind in der Moderne mit unterschiedlichen Optimierungsdiskursen und gesellschaftlich sanktionierten Optimierungspraktiken konfrontiert, die (wissenschaftliche) Pädagoginnen und Pädagogen nicht unberührt lassen. Die Optimierungsdispositive sickern gleichermaßen in die Pädagogik wie die Erziehungswissenschaft ein und setzen einen Transformationsprozessdes Pädagogischen in Gang. Es setzt sich die optimistische Idee einer auf individuellen und kollektiven Praktiken aufruhenden, im Prinzip unbegrenzten Steigerungs- und Entwicklungsfähigkeit (von Menschen, Institutionen, Gesellschaften etc.) durch. OPTIMIERUNG ist aber nicht nur ein positiv unterfütterter Begriff, der im pädagogischen Denken und Handeln etabliert ist, sondern selbst Gegenstand der Kritik. Diese weist darauf hin, dass ein einseitiger Fokus auf OPTIMIERUNG Grenzen der Verbesserbarkeit und des pädagogisch Machbaren, ja auch die Möglichkeiten des Scheiterns und der Verschlechterung aus dem Blick rücken würde.

OPTIMIERUNG ist ein vieldeutiger und spannungsreicher Topos, der mit unterschiedlichen, teilweise widersprüchlichen und ambivalenten, Bedeutungen aufgeladen ist. Der Kongress thematisiert diese verschiedenen Dimensionen und Facetten von OPTIMIERUNG im Kontext der unterschiedlichen sektionalen Zugriffe in der DGfE und lotet deren Bedeutung für die Erziehungswissenschaft als Disziplin und für relevante pädagogische Fragen aus. Die Einflüsse anderer Funktionssysteme (Ökonomie, Politik, Medizin, Medien etc.) auf die pädagogische Praxis sowie die Erziehungswissenschaft steht daher ebenso im Mittelpunkt des Kölner Kongresses wie die Beeinflussung gesellschaftlicher und kultureller Optimierungsprozesse durch pädagogische und erziehungswissenschaftliche Akteurinnen und Akteure. 

Der 27. Kongress der DGfE bietet unterschiedliche Formate zum Austausch, zur Kontroverse und zur Information an, um das Kongressthema und weitere aktuell relevante erziehungswissenschaftliche Themenschwerpunkte vorstellen und bearbeiten zu können:

  • Symposien (150 Minuten)
  • Arbeitsgruppen (120 Minuten)
  • Forschungsforen (120 Minuten)
  • Themenforen (15-20 Minuten plus Diskussion)
  • AdHoc-Gruppen (120 Minuten)
  • Poster

Einreichungen sollen bis spätestens 24. April 2019 online über das Konferenzverwaltungssystem ConfTool erfolgen.

Den vollständigen Call for Papers finden Sie hier.


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Kathrin Demmler | Prof. Dr. Bernd Schorb
JFF – Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis

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