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Digitalisierung und Tagung: Soziale Arbeit–Transformationen, Beharrungen und Herausforderungen

Die Tagung an der FernUniversität in Hagen  vom 22.bis 23.10.2020 fragt nach den Herausforderungen, Transformationen und Beharrungen, die sich durch die Digitalisierung für die Soziale Arbeit ergeben. Diese Trias bezieht sich gleichermaßen auf die Adressatinnen und Adressaten von Sozialer Arbeit, auf die im Feld Tätigen sowie auf die Soziale Arbeit selbst. Diskutiert werden sollen theoretische wie empirische Aspekte des Phänomens.

Willkommen sind zum einen theoretische Beiträge,die reflexiv oder prognostisch einen der besagten Bereiche in den Blick nehmen und kritisch diskutieren. Zum anderen sind empirische Beiträge willkommen,die aktuelle Befunde zu einem der skizzierten Themenbereiche zur Diskussion stellen. Die Beiträge sollen so gestaltet werden, dass sie eine reine Vortragszeit von 20 Minuten nicht überschreiten. Im Anschluss an jeden Beitrag ist eine 10minütige Diskussion vorgesehen.

  • 1. Transformation, Beharrung und Herausforderung des Feldes der Sozialen Arbeit im Angesicht der Digitalisierung. Beiträge in diesem Themenschwerpunkt versuchen vorwiegend unter einer theoretischen Perspektive die Transformation, Beharrung oder Herausforderungen ganz allgemein zum Feld der Sozialen Arbeit im Angesicht der Digitalisierung zu fassen. Hierbei soll insbesondere theoretisch diskutiert werden, welchen (Akteurs-)Status und welche Funktion das Digitale innerhalb der Sozialen Arbeit hat und welche neuen/alten Herausforderungen sich für diese durch die Digitalisierung ergeben.
  • 2. Transformation, Beharrung und Herausforderungen der Lebenswelt von Klientinnen und Klienten von Sozialer Arbeit imHinblick auf die Digitalisierung Beiträg ein dieses Themenschwerpunktes thematisieren etwa Subjektivierungspraktiken von Klientinnen und Klienten von Sozialer Arbeit in Anbetracht der Digitalisierung.Hierbei kann der Fokus etwa auf machtkritische Positionen zur Figuration von Subjektivierung und Digitalisierung und deren Korrespondenz mit prekären Lebenslagen gelegt werden. Zum anderen kann diskutiert werden,welche Selbstermächtigungspraktiken und Widerstandspraktiken sich für Klientinnen und Klienten der Sozialen Arbeit durch das Digitale oder dessen Vermeidung ergeben.
  • 3. Transformation, Beharrung und Herausforderungen von professionellen Akteuren der Sozialen Arbeit im Angesicht der Digitalisierung. In diesem Themenschwerpunkt können Beiträge unter empirischer und/oder theoretischer Perspektive eingereicht werden, die sich mit Subjektivierungspraktiken von professionellen Akteuren in sozialpädagogischen Handlungsfeldern befassen.So kann etwa diskutiert werden,wie sich das Selbstverständnis von Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeitern durch dieDigitalisierung konstituiert. Es kann hierbei auch die aktuelle Ausbildungssituation von angehenden Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeitern im Zuge einer digitalen Transformation in den Blick genommen werden.

 

Einreichung von Beiträgen:

  • Bitte reichen Sie bis zum 16.02.2020 Ihren Abstract von maximal 2.000 Zeichen (inklusive Leerzeichen) bei der Tagungsorganisation ein.
  • E-Mail: TagungDigitalisierungSA@fernuni-hagen.de
  • Bitte machen Sie auch einige kurze Angaben zu Ihrer Person (Titel, derzeitige Tätigkeit, evtl. Forschungsschwerpunkte).
  • Eine Rückmeldung über Annahme oder Ablehnung Ihres Vorschlags erhalten Sie bis spätestens zum 25.03.2020.
  • Übernachtungskosten sowie Fahrtkosten für Referentinnen und Referenten werden übernommen.
  • Alle angenommenen Beiträge werden im Anschluss an die Tagung in einem Sammelband veröffentlicht.

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Herausgeber

Kathrin Demmler | Prof. Dr. Bernd Schorb
JFF – Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis

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