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Emotionen (in) der Medienbildung

In letzter Zeit ergaben sich im internationalen Rahmen der Erziehungs- und Bildungswissenschaften mehr als anregende Diskussionen zur Rolle von Emotionen in (mediatisierten) Bildungsprozessen und damit aus medienpädagogischer Sicht in den Formen der Medienbildung. Dabei war oft auch von einem Emotional Turn die Rede.
Im digitalen Zeitalter geht es auch darum, die Rolle von Emotionen im Unterrichts- und Forschungsprozess selbst zu beschreiben, da sie auch aus der Geschlechterperspektive unbestreitbar mit akademischen Zielvorgaben, Erkenntnissen und deren (medialer) Präsentation in Zusammenhang stehen.

Das vierte Heft der MEDIENIMPULSE 2019 widmet sich der Rolle der Emotionen in (mediatisierten) Bildungsprozessen, Medienkompetenz, Medienkritik, Mediengestaltung sowie Forschungsprozessen.

Im Vorfeld werden folgende Fragen aufgeworfen:

  • Welche Rolle und Funktion haben Gefühle in Bildungsprozessen und speziell im Bereich der Medienbildung?
  • Wie können wir zwischen rationalem und emotionalem Lehren und Lernen gerade im Rahmen der Medienpädagogik unterscheiden?
  • Wie ließe sich aus medienpädagogischer Sicht Rationalität „emotionalisieren“ und Emotion „rationalisieren?
  • Welche subjektiven und objektiven Gefühlszustände werden in der Unterrichtssituation zum medienpädagogischen Problem?
  • Wie könnte ein öffentliches Bildungssystem gestaltet werden, in dem Kognition und Emotion ein ausgeglichenes Verhältnis eingehen?
  • Welche Rolle spielen Emotionen angesichts der „Kälte“ der digitalen Medien und der „Wärme“ des menschlichen Kontakts und Austauschs?
  • Wie lassen sich Emotion Cultures angesichts von Angst, Scham, Wut oder Aggression bildungssoziologisch und medienpädagogisch modellieren?
  • Welche psychologischen bzw. psychoanalytischen Erkenntnisse zu den Gefühlswelten von Menschen können für die Medienbildung und die Medienpädagogik fruchtbar gemacht werden?

Die Beiträge werden auf der Hompage https://journals.univie.ac.at/index.php/mp/about/submissions eingereicht. Im Schwerpunkt beträgt der Umfang 20.000–45.000 Zeichen. Beiträge können ebenfalls in anderen Ressorts der MEDIENIMPULSE eingereicht werden. Falls der Beitrag ein Peer Review-Verfahren durchlaufen soll ist die Frist auf den 15. November 2019 festgesetzt. Ohne können Beiträge bis 25. November2019 eingereicht werden.

Nähere Informationen finden sich hier


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Herausgeber

Kathrin Demmler | Prof. Dr. Bernd Schorb
JFF – Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis

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