Zum Hauptinhalt springen

Jahrbuch Medienpädagogik 16: Medienpädagogik in Zeiten einer tiefgreifenden Mediatisierung

Für das Jahrbuch Medienpädagogik 16 sucht die Zeitschrift MedienPädagogik: Zeitschrift für Theorie und Praxis der Medienbildung nach Beiträgen zum Thema Mediatisierung.

Mit dem Begriff der Digitalisierung ist die Beschäftigung mit Medien (wieder) in das Zen-trum der bildungspolitischen Diskussion gerückt. Sowohl im schulischen als auch im außerschulischen Bildungsbereich und in der beruflichen Bildung gibt es einen Konsens über die Notwendigkeit, sich intensiver mit den pädagogischen und didaktischen Konsequenzen eines Veränderungsprozesses zu beschäftigen, welcher in den Kommunikations- und Medienwissenschaften als Mediatisierung bezeichnet wird.

Das "Communicative Figurations" Research Network der Universitäten Bremen und Hamburg beschreibt mit dem Begriff tiefgreifende Mediatisierung eine radikalisierte Version der Mediatisierung, welche aktuell durch fünf Trends charakterisiert wird:

  • die wachsende Differenzierung,
  • Konnektivität,
  • Omnipräsenz,
  • Innovationsgeschwindigkeit und
  • Datafizierung der Medien

Diese vielschichtigen und beschleunigten Wandlungsprozesse in ihrer Bedeutung für die Themenfelder Bildung, Lehren, Lernen, Erziehung und Sozialisation zu interpretieren, zu erforschen und zu gestalten, obliegt in besonderem Maße der Medienpädagogik und den mediendidaktisch-orientierten Fachdidaktiken in Zusammenarbeit mit ihren Bezugsdisziplinen.

Mögliche Schwerpunkte

  • Unter dem Titel "Medienpädagogik in Zeiten einer tiefgreifenden Mediatisierung" sind empirische und/oder theoretische Forschungsarbeiten zu den zentralen Forschungs- und Reflexionsfeldern der Medienpädagogik (Erziehung, Bildung, Didaktik, Sozialisation) in Bezug auf die Prozesse und Konsequenzen einer tiefgreifenden Mediatisierung gewünscht.
  • Einreichungen zur Präsentation von (Zwischen-) Ergebnissen aus laufenden Forschungsprojekten, welche auf der Herbsttagung der Sektion Medienpädagogik 2018 in Bremen vorgestellt worden sind, können ebenfalls eingereicht werden. Diese werden in einem gesonderten Abschnitt des Jahrbuches «Laufende Forschungsprojekte in der Medienpädagogik 2018» veröffentlicht.

Einreichung von Beiträgen

Es können sowohl Vollbeiträge als auch Kurzbeiträge eingereicht werden. Vollbeiträge sollten ca. 30.000 bis max. 40.000 Zeichen (inkl. Leerschläge, ohne Abstract und ohne Literaturverzeichnis) umfassen. Kurzbeiträge sollten ca. 15.000 bis ca. 25.000 Zeichen (inkl. Leerschläge, ohne Abstract und ohne Literaturverzeichnis) umfassen. Einsendeschluss ist der 29. April 2019.

Den vollständigen Call for Papers finden Sie hier.

Ihre Beiträge können Sie hier einreichen.


Zurück

In merz suchen

Volltextsuche

Ausgabe nach Jahrgang

Beiträge nach Medien

Kontakt

Redaktion

merz | medien + erziehung
Dr. Susanne Eggert
Arnulfstraße 205
80634 München

+49 89 689 89 120
+49 89 689 89 111
merz@jff.de

Verlag

kopaed verlagsgmbh
Arnulfstr. 205
D-80634 München

+49 89 688 900 98
+49  89 689 19 12
www.kopaed.de
info@kopaed.de

Rechtsträger

JFF – Jugend Film Fernsehen e. V.
Arnulfstraße 205
80634 München

+49 68 989 0
+49 68 989 111
www.jff.de
jff@jff.de

Herausgeber

Kathrin Demmler | Prof. Dr. Bernd Schorb
JFF – Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis

Kontaktformular

Kontaktformular