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Ludwigsburger Beiträge zur Medienpädagogik: Profession der Medienpädagogik

Innerhalb des medienpädagogischen Diskurses findet seit den letzten Jahren wieder eine intensivere Auseinandersetzung zu Fragen der Qualifizierung und Professionalisierung statt.

Das Onlinemagazin Ludwigsburger Beiträge zur Medienpädagogik widmet sich in seiner 20. Ausgabe dem Thema "Medienpädagogik und Profession – Qualifizierungswege und berufliche Handlungsfelder der Medienpädagogik“ und sucht deshalb noch Beiträge zu den folgenden Schwerpunkten:

Medienpädagogik in der Schule

  • Inwieweit ist die Förderung medienpädagogischer Kompetenz in den Lehramtsstudiengängen bereits verankert?
  • Welche Auswirkungen hat der Bedarf an Fort- und Weiterbildungsangeboten für Lehrerinnen und Lehrer?
  • Welche beruflichen Handlungsmöglichkeiten, Einsatzfelder und Gestaltungsmöglichkeiten ergeben sich für (freiberufliche) Medienpädagoginnen und Medienpädagogen an Schulen?

Kinder- , Jugend- und Kulturarbeit

  • Können in der Kinder- und Jugendarbeit sowie Kulturellen Bildung die neuen Handlungsmöglichkeiten genutzt werden oder müssen hierfür nötige Bedingungen (wie Investitionen in benötigte Technik) noch geschaffen werden?
  • Mit welchen Angeboten reagiert die außerschulische Arbeit auf die Herausforderungen des digitalen Wandels? Findet ein Diskurs über die Bestimmung der Ziele von Angeboten und Maßnahmen sowie über Qualitätsstandards entsprechender (Kurs- oder Workshop-) Angebote statt?
  • Inwieweit sind die bestehenden Rahmenbedingungen anzupassen, um die Arbeitsbedingungen der freiberuflichen Medienpädagoginnen und Medienpädagogen in Professionalisierungs- und (Weiter-) Qualifizierungsfragen zu verbessern?

Handlungs- und gestaltungsorientierte Medienarbeit

  • Ergeben sich durch die neuen technischen Möglichkeiten neue Handlungsmöglichkeiten (wie im Bereich der frühkindlichen Bildung)?
  • Können aufgrund der neuen technischen Möglichkeiten handlungs- und gestaltungsorientierte Medienprojekte leichter in den Regelunterricht integriert werden? Welche Voraussetzungen müssen hierfür erfüllt sein?
  • Inwieweit können Medienpädagoginnen und Medienpädagogen ihre Expertise aus der aktiven Medienarbeit in weiteren (pädagogischen) Handlungsfeldern oder auf dem Arbeitsmarkt einbringen?

Politische Bildung und Erwachsenenbildung

  • Konnten sich in der jüngeren Vergangenheit medienpädagogische Angebote im Bereich der politischen Bildung und Erwachsenenbildung etablieren, die auf eine Förderung der Medienkritik abzielen?
  • Welche Maßnahmen fehlen, um die Medienbildung stärker in der politischen Bildung und Erwachsenenbildung zu integrieren?
  • Welche (dauerhaften) beruflichen Handlungsfelder für medienpädagogische Fachkräfte ergeben sich hierdurch?

Verständnis des digitalen Wandels

  • Welche theoretischen Modelle erweisen sich als anknüpfbar für die interdisziplinäre Zusammenarbeit?
  • Kann die Medienpädagogik eine spezifische Perspektive auf die Rolle der (digitalen) Technik einnehmen?
  • Inwieweit sind weitere interdisziplinäre Kooperationen und Zusammenschlüsse gefordert und möglich?

Zur Mitarbeit am Heft sind sowohl theoretische und konzeptionelle Beiträge von Kolleginnen und Kollegen aus Hochschule und Universität gefragt sowie Praktikerinnen, Praktiker und Lehrende eingeladen, die über ihre Erfahrungen berichten möchten. Die eingereichten Beiträge sollen sich auf einzelne der zuvor genannten Fragen beziehen und sollten etwa 15.000 bis 20.000 Zeichen umfassen. Nähere Informationen zum Layout (Formatvorlage/Template ist vorhanden) werden interessierten Autorinnen und Autoren nach Beitragsankündigung zugesendet.

Das Onlinemagazin Ludwigsburger Beiträge zur Medienpädagogik wendet sich an Forschende, Lehrende, Studierende sowie Praktikerinnen und Praktiker, die an medienpädagogischen Fragen interessiert sind.

 

Zeitplan

  •  bis 15. Februar 2019: Kurze Meldung an die Redaktion (thorsten.junge@ph-ludwigsburg.de), wer einen Beitrag zu welchem Thema (Arbeitstitel und kurze Skizzierung) schreiben möchte
  • bis 05. Mai 2019: Einreichung der Beiträge
  • bis 08. September 2019: Überarbeitung der angenommenen Beiträge
  • Ende November 2019: Produktion (Layout, Veröffentlichung)

Den kompletten Call for papers finden Sie hier.


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Herausgeber

Kathrin Demmler | Prof. Dr. Bernd Schorb
JFF – Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis

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