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Medienbildung, Digitalisierung und Inklusion – Pädagogische und fachdidaktische Perspektiven auf Schule und Unterricht

Die In den letzten Jahren ist mit dem Begriff der Inklusion die Frage nach Chancengleichheit in und Zugangsgerechtigkeit zur Gesellschaft für alle Menschen (wieder) in den Fokus gesellschaftlicher Weiterentwicklung gerückt. Inklusion als Perspektive gesellschaftlicher Weiterentwicklung bezieht sich auf eine Analyse, Reflexion und Bearbeitung sozialer Strukturen und Mechanismen des Ausschlusses von Menschen von zentralen Bereichen und Ressourcen der Gesellschaft wie Erwerbsarbeit, Bürgerrechte (persönlich, politisch, sozial) sowie an stabilen sozialen Netzwerken. Die professional school of education stuttgart ludwigsburg widmet dem Thema Medienbildung, Digitalisierung und Inklusion am 17./18. März eine zweitägige Tagung.

Im Fokus der geplanten Tagung stehen erziehungswissenschaftliche sowie fachwissenschaftliche/-didaktische Überlegungen zur Themenstellung, welche aus theoretischer, empirischer oder praxisorientierter Perspektive Bezug zu den im Folgenden exemplarisch angeführten Fragestellungen nehmen:

  • Welche Zusammenhänge von Digitalisierung als gesellschaftlicher Mediatisierungsschub und Inklusion/ Inklusive Bildung auf Ebene der Institution Schule lassen sich beschreiben?
  • Welche Bedeutung kommt hierbei Digitalisierung und digitalen Medien im Rahmen der Gestaltung von Schule und Unterricht, respektive im Kontext von Schulentwicklung zu?
  • Welche Potentiale – und Barrieren – sind mit Digitalisierung als Mediatisierungsschub für Inklusion im Schnittfeld von Gesellschaft und Schule verbunden? Welche Potentiale bieten Formen der schulischen Medienbildung für Inklusion? Wie müssen mediendidaktische Szenarien, respektive Lehr-Lern-Szenarien im Kontext von Schule und Unterricht mit Blick auf Inklusion/ Inklusive Bildung aussehen/ gestaltet sein, welche Rolle spielen hier (digitale) Medien? Welche Verbindungen von Medienpädagogik/ Mediendidaktik und Fachwissenschaften/ -didaktiken bestehen im Kontext von Inklusion/ Inklusiver Bildung?
  • Welche Ansätze sowohl der Medienbildung als auch der Mediendidaktik fokussieren in welcher Weise auf Inklusion/ Inklusive Bildung? Welche Bedeutung haben bestehende Überlegungen zum Begriff der Medienkompetenz, als Schlüsselbegriff der Medienpädagogik, im Kontext von Inklusion/ Inklusive Bildung, in Theorie und Praxis? Wie können Überlegungen aus der Sonderpädagogik und/ oder inklusiven pädagogischen Ansätzen für die Medienpädagogik anschlussfähig gemacht werden – und vice versa?
  • Welche Forderungen, Konsequenzen und Erkenntnisse ergeben sich hieraus für die Aus-, Fort- und Weiterbildung von Lehrer*innen? Welche Konsequenzen ergeben sich für verschiedene Akteure in Schule und Unterricht (z.B. Schulleitungen etc.)?
  • ...


Einreichung

Wir möchten Beiträge zum Themenfeld ‚Medienbildung, Digitalisierung und Inklusion – Pädagogische und fachdidaktische Perspektiven auf Schule und Unterricht‘ einladen, in Form von:

  • Kurzvorträgen im Umfang von ca. 10 Minuten,
  • Vorträgen im Umfang von ca. 30 Minuten oder
  • Workshops im Umfang von ca. 45 Minuten

an der geplanten Online-Tagung am 17./ 18. März 2022 mitzuwirken.

Mit Blick auf Fragen der Barrierefreiheit der (Kurz)Vorträge und Workshops werden wir mit den Referent*innen der angenommenen Beiträge Kontakt aufnehmen.
Interessent*innen sind herzlich eingeladen, bis zum 31.01.2022 ein kurzes Abstract im Umfang von maximal 400 Wörtern (ohne Literatur) per E-Mail an medienbildunginklusiv@ph-ludwigsburg.de zu schicken. Die Mitteilung über die Annahme der Abstracts erfolgt bis zum 07. Februar 2022.
Es ist eine Dokumentation der Veranstaltung – (Kurz)Vorträge, Workshops – geplant.


Bei Rückfragen wenden Sie sich gerne an das Organisationsteam:
medienbildunginklusiv@ph-ludwigsburg.de

 

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Herausgeber

Kathrin Demmler | Prof. Dr. Bernd Schorb
JFF – Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis

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