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Projekt noFake – Mit menschlicher und Künstlicher Intelligenz gegen Desinformation

Projekt noFake gestartet: Mit menschlicher und Künstlicher Intelligenz gegen Desinformation 

 

Im Kampf gegen Desinformationen schließen sich das gemeinnützige Recherchezentrum CORRECTIV und Wissenschaftsteams der Ruhr-Universität Bochum sowie der Technischen Universität Dortmund in dem Projekt noFake zusammen. Mithilfe von Crowdsourcing und Künstlicher Intelligenz (KI) sollen Falschmeldungen erkannt und widerlegt werden. Das Projekt wird vom Bundesforschungsministerium innerhalb des Forschungsrahmenprogramms zur IT-Sicherheit ,Digital. Sicher. Souverän.’ mit 1,33 Millionen Euro gefördert und ist am 8. März 2022 mit einem Kick-off-Treffen der Projektpartner offiziell gestartet. 

Desinformationen, gefährden die Demokratie und den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Mit Hilfe von Faktenchecks kann man diese jedoch aufdecken. 
Mit noFake sollen nun Crowdworker selber Fakten checken können. Dafür installierten die Projektpartner die Plattform ,CORRECTIV.Faktenforum’, auf der die menschliche Intelligenz der Crowdworker mit Künstlicher Intelligenz zusammenkommt. 
 
Die Wissenschaftler*innen entwickeln in Zusammenarbeit mit CORRECTIV KI-gestützte Assistenzsysteme, die bei der Erkennung potenzieller Falschinformationen, deren Kategorisierung sowie der Text- und Bildanalyse helfen.  
 
David Schraven, Publisher von CORRECTIV sagt: „Bei CORRECTIV.Faktencheck erleben wir das Problem von Desinformation hautnah – ganz aktuell zum Krieg in der Ukraine. Gleichzeitig erreichen uns immer mehr Zuschriften. Das zeigt uns: Viele Menschen möchten etwas gegen Desinformationen tun. Damit das klappt, werden wir KI-basierte Assistenzsysteme entwickeln und einsetzen, die Menschen helfen, eigenständig Faktenchecks durchzuführen. Wir bauen so eine Faktencheck-Community auf, die Engagement mit professionellen Standards verbindet.“ 
 
Dorothea Kolossa, Ruhr-Universität Bochum: „Wir möchten in diesem Projekt das Fact-Checking durch Bürgerinnen und Bürger mithilfe maschineller Lernverfahren und Künstlicher Intelligenz ermöglichen. So planen wir, die Crowdworker unserer Plattform durch automatische Analysen und den schnellen Zugriff auf relevante Informationen zu unterstützen und ihre Zusammenarbeit zu fördern. Die Entscheidung über Fakt oder Desinformation belassen wir aber immer bei den menschlichen Nutzern und Nutzerinnen. Wichtig ist dafür besonders, dass unsere KI-Methoden transparent und ihre Entscheidungen gut nachvollziehbar sind.“ 
 
 
Über CORRECTIV 
 
CORRECTIV wurde 2014 gegründet und ist das erste spendenfinanzierte Recherchezentrum in Deutschland. Als vielfach ausgezeichnetes Medium steht CORRECTIV für investigativen Journalismus. Die Redaktion bringt systematische Missstände ans Licht und will Veränderung anstoßen.  

Hier gehts zum Projekt 

 


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