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Digitalisierung im Sprint

#Aufwachsen #Onlinewelten #Umbruch

| 09:30 - 15:45 Uhr
Institut für Jugendarbeit des Bayerischen Jugendrings KdöR, Germeringer Str. 30, 82131 Gauting

Die Verbindung von Bildung und digitalem Wandel ist das zentrale Thema der Stunde. Die durch das Corona-Virus bedingten Einschränkungen haben zu einem sprunghaften Anstieg online-gestützter Angebote geführt. Für alle Bildungsorte sind die Herausforderungen enorm. In 2021 steht die Frage im Fokus, wie gelungene digitale Strategien in der Bildungslandschaft ausgebaut und insbesondere auch im Kontext schulischer und außerschulischer Jugendarbeit nachhaltig integriert werden können. 

Die sechste Jahresauftakttagung ist zum ersten Mal ein hybrides Format: Alle Vorträge werden gestreamt. Fragen des Online- und Offline-Publikums werden unmittelbar eingebunden. Nach zwei Vorträgen werden die Teilnehmenden in Workshops aktiv. Sie bearbeiten selbst konkrete Szenarien und diskutieren praxisrelevante Themen. Es wird sowohl Online- als auch Offline- Workshops mit entsprechender Moderation sowie einer Online-Ausstellung geben.


Anmeldung

Anmeldung bis zum 17. Februar 2021 möglich. Bitte geben Sie zwei Workshop-Prioritäten an. Sollten Sie besonderen Unterstützungsbedarf bei der Tagung haben, teilen Sie uns dies bitte im Anmeldeformular oder telefonisch unter 089 68989 0 mit.


Programm

09.30 Uhr 

Ankommen und Tagungsanmeldung on- und offline 

10.00 Uhr 

Begrüßung der Carolina Trautner, Staatsministerin für Familie, Arbeit und Soziales  

10.10 Uhr 


Digital jetzt ganz normal? Digitalisierung der Jugendarbeit während Corona  
Marcus Fink, Kreisjugendring München Land) 

10:40 Uhr 
 

Gespräch unter den Veranstalter*innen 
Elisabeth Seifert (aj), Matthias Fack (BJR), Kathrin Demmler (JFF)  

11:10 Uhr

 

Homeschooling aus Sicht von Kindern und Jugendlichen: Lern- und Lebenssituation während Corona 
Prof. Dr. Ivo Züchner (Professur für außerschulische Jugendbildung, Uni Marburg) 
 

11:45 Uhr  

Mittagspause mit Online-Ausstellung 

12:45 Uhr 

Vertiefung in Workshops  

15:15 Uhr  

Tagungszusammenfassung unter anderem mit Roger Rekless (Impro-Rap) 

15:45 Uhr 

Verabschiedung 

Workshops

 

OFFLINE-WORKSHOPS

Nr. 1: Digitale Jugendbeteiligung zwischen Corona-Demos und Fake News (Pia Bittner, BJR) 

Wie gelingt der Einstieg in Themen wie Fake News, Grundrechte und Corona-Demos? Dieser Workshop diskutiert, wie politische Themen spannend mit Kindern und Jugendlichen bearbeitet werden können. Darüber hinaus werden konkrete digitale Tools und ihre Einsatzmöglichkeiten vorgestellt.  

 

Nr. 2: Eigene Online-Formate gestalten (Sina Stecher und Linus Einsiedler, JFF) 

Ein E-Learning-Konzept, ein Web-Seminar, kreative Workshops oder eine Onlinekonferenz mit Kolleg*innen? All diese Formate haben eines gemeinsam: die Kommunikation online. In diesem Workshop wird gemeinsam erarbeitet, worauf es dabei ankommt. Interaktive Methoden werden ausprobiert. 

 

Nr. 3: Digitalisierung in der Jugendhilfe (Melanie Pfeifer, aj) 

Mit dem Projekt „stationär 4.0“ unterstützt die aj stationäre Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe bei einem kompetenten Umgang mit digitalen Medien. In diesem Workshop werden Einblicke in die Erfahrungen aus dem Projekt gegeben und praktische Methoden für die Arbeit mit der Zielgruppe aufgezeigt. 

 

ONLINE-WORKSHOPS

Nr. 4: Kreative Online-Medienangebote für Jugendliche (Klaus Lutz, Medienfachberatung Mittelfranken und Romina Nölp, Medienfachberatung Oberpfalz) 

Wie können Jugendliche auch während der Corona-Krise erreicht werden? In diesem Workshop werden Ideen und Anwendungsmöglichkeiten für die praktische Arbeit vorgestellt. Im Fokus stehen dabei innovative, lebensweltorientierte Online-Formate, die die Interessen von Jugendlichen aufgreifen.  

 

Nr. 5: Begegnungen schaffen und Beziehungsarbeit online gestalten (Sabine Klein und Kateryna Kudin, BJR) 

Freundschaften, Aha-Erlebnisse und direkte Diskussionen sind Teil der internationalen Jugendarbeit. Wenn diese unmittelbaren Offline-Begegnungen wegfallen, birgt dies Herausforderungen. Der Workshop gibt Anregungen, mit welchen Methoden und welchen digitalen Räumen Beziehungsarbeit online gelingen kann. 

 

Nr. 6: Rechtliche Grundlagen in Zeiten digitaler Jugendarbeit (Britta Schülke, AJS NRW) 

WhatsApp, Instagram und Discord sind bei Kindern- und Jugendlichen beliebt. Pädagogische Fachkräfte setzen in ihrer Arbeit vermehrt auf diese digitalen Angebote, um ihre Zielgruppe zu erreichen. Dieser Workshop fokussiert auf Fragen des Datenschutzes (DSGVO), die dabei zu beachten sind.  

 

Nr. 7: ELTERNTALK Online: Familien unterstützen (Marianne Meyer, aj) 

Den Schritt von einem Präsenzprojekt hin zu einem digitalen Format hat ELTERNTALK durch das Engagement von Moderator*innen geschafft. Bedarfe und Zufriedenheit der Eltern, die praktische Umsetzung sowie Potenziale und Hürden werden in dem Workshop vorgestellt und diskutiert. 

 

Nr. 8: Kreative Medienangebote für Kinder (Birgit Irrgang, JFF)  

Im Mittelpunkt dieses Workshops steht das Projekt „Wie die Bilder laufen lernen“. Es richtet sich an Kinder im Alter von 5 bis 9 Jahren. Ob YouTube, Film oder Fernsehen – Bewegtbild ist bei Kindern hoch im Kurs. Mit Bildern und Tönen wird spielerisch experimentiert und getrickst.  

 

Nr. 9: Best Practices aus der offenen Kinder- und Jugendarbeit (Marcus Fink, KJR München-Land) 

Digitale Jugendarbeit etabliert sich in Zeiten von Corona als Säule im Arbeitsfeld. Neue und bestehende digitale Formate werden flächendeckend umgesetzt. Aber vor allem verändert sich das Nutzungsverhalten. Im Workshop befassen wir uns mit den Fragestellungen, die sich aus dieser Entwicklung ergeben. 

 

Nr. 10: Jugend Support - Benachteiligte Zielgruppen stärken (Martina Tödtmann, JUGEND STÄRKEN Heidekreis) 

Wie umgehen mit der Kontaktsperre in Projekten, die vom persönlichen Kontakt leben? Vor diesem Problem stand auch JUGEND STÄRKEN, das Schulersatzprojekt des Landkreises Heidekreises. Wie es den Mitarbeitenden gelungen ist, die Jugendlichen zu begleiten, wird in diesem Workshop gezeigt. 

 


Online-Ausstellung: Kreative Medienarbeit während der Corona-Krise  

Pädagogische Fachkräfte stehen durch die Corona-Pandemie und die damit einhergehenden Einschränkungen vor Herausforderungen. Diese Online-Ausstellung präsentiert Inspirationen aus der digitalen Jugendarbeit. Innovative Ansätze, wie, wie verschiedene Zielgruppen erreicht und kreative Online-Formate umgesetzt werden können, wurden dafür zusammengetragen. Mitmachaktionen, Projekte und dabei entstandene Medienprodukte werden gezeigt und liefern Anregungen. werden in einem Ausstellungsraum online gezeigt.  


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Herausgeber

Kathrin Demmler | Prof. Dr. Bernd Schorb
JFF – Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis

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