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Summer School zur Filmvermittlung

Von Lehrerinnen und Lehrern wird immer stärker die Integration von Medien-/Filmbildung in den Unterricht erwartet, zugleich setzen auch immer mehr Lehrkräfte Filme im Unterricht sein. In den Bildungsagenden und im Schulunterricht wird das Kennenlernen des Mediums Film dabei oftmals zu einer weiteren "Kompetenz", die abfragbar und abrufbar sein muss.

Das Österreichische Filmmuseum versucht mit seiner Vermittlungsarbeit - und im Speziellen mit der Summer School - eine andere Annäherung an das Medium und seine Vermittlung anzubieten. Unsere Filmvermittlung besteht nicht aus der bloßen Präsentation relevanter Positionen der Filmgeschichte, dem Kennenlernen zentraler Stilrichtungen oder der richtigen Anwendung von Begrifflichkeiten. Vielmehr geht es darum, in der intensiven Auseinandersetzung mit dem einzelnen Werk, den eigenen Blick zu sensibilisieren und davon ausgehend, Strategien der Vermittlung zu entwerfen.

Fragen zur Filmwahrnehmung wird in der schulischen Filmvermittlung wenig Beachtung geschenkt. Was bei einer Kinovorstellung passiert (sowohl in der Projektion wie auch mit den Menschen im Saal), dass ein Film zunächst eine zutiefst persönliche Erfahrung ist, die auch Unsicherheiten zulässt, wird nicht selten übergangen, um über den Film gewisse Inhalte zu transportieren, die Teil des Lehrplans sind. So bleiben Filme nur Zuspieler für zu besprechende Themen, filmanalytische Herangehensweisen erschöpfen sich in formalen Analysen (Kameraeinstellungen, Schnittfolgen, ...).

Die Summer School des Filmmuseums versucht, Zugänge für die Film-Wahrnehmung und den Film-Einsatz vorzuschlagen, bei denen das Erlernen von filmanalytischen Begriffen zweitrangig ist; bei denen die persönliche Erfahrung und Auseinandersetzung mit dem Bewegt-Bild den Grundstein für eine offene Filmvermittlung bilden; bei denen die Filme genauso viele Nuancen artikulieren wie die Stimmen, die darauf reagieren.

Datum: 26. bis 29. August 2019

Maximale TeilnehmerInnenzahl: 50

Für die Teilnahme ist eine Aufwandsentschädigung von 70,00 € zu entrichten.

Die Veranstaltung ist bei der PH Wien als Fortbildung anrechenbar.Mit freundlicher Unterstützung des Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und Kultur, dem Fachverband der Film- und Musikindustrie, der Kulturabteilung der Stadt Wien sowie der Pädagogischen Hochschule Wien.

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Kathrin Demmler | Prof. Dr. Bernd Schorb
JFF – Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis

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