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Aktuelle Ausgabe

2021/03 Sexualität und Medien

Mehr denn je gilt es angesichts der Vielfalt sowohl des Sexuellen als auch des Medialen, sich auch in der medienpädagogischen Arbeit damit auseinander zu setzen. Zu oft wird das Thema ‚Sexualität und Medien‘ jedoch auf Pornografie reduziert. Das Gleiche gilt für die einseitige Betonung von Risiken. Stattdessen geht es in diesem Heft um die Grenzbereiche. Denn sexualisierte und mithin pornografienahe Ästhetik sind ein Teil medialer Alltagskultur.

Die Inhalte der aktuellen merz verweisen vor allem auf die mediale Vielfalt: von technisch-medialem Sexspielzeug, über Serienformate, bis hin zu Plattformen wie Instagram und YouTube sowie medialem Storytelling. Damit spiegelt das Heft die (traditionell) heterogenen Sichtweisen, mit denen auf den Zusammenhang von Medien und Sexualität geblickt wird. Darüber hinaus sollen mit dieser Ausgabe hilfreiche Impulse für die medienpädagogische Praxis aus der Wissenschaft und selektiv Orientierungswissen bereitgestellt werden.


aktuell

  • Anna-Clara Pentz: Nachrichtenkompetenz Jugendlicher und junger Erwachsener
  • Irene Fenzl: Lernverhalten 2020
  • Irene Fenzl: Medienvertrauen in Deutschland
  • Michael Gurt: FLIMMO startet neu
  • Dana Neuleitner: stichwort: Kryptokunst

thema

  • Wolfgang Reißmann/Dagmar Hoffmann/Angelika Beranek: Editorial: Sexualität und Medien
  • Moritz Stock: Die filmische Reflexion sexualpädagogischer Praktiken und jugendlicher Sexualitätsentwicklung in der Serie ‚Sex Education‘
  • Nadine Beck: Nicht nur Plug & Play? Sex Toys als Lifestyle-Produkte und Empowerment-Tools
  • Nicola Döring: Mehr Frust als Lust? Die Antibabypille in Sozialen Medien
  • Lee Jansen: Queere Peer-to-Peer-Projekte in Sozialen Medien als Inspiration für diversitätssensible Sexualerziehung an Schulen?
  • Christina Witz: Jugendliches Sexting – Wo liegt das Problem?
  • Wolfgang Reißmann/Charlotte Horsch: Katja Krasavice als aktuelles Beispiel für Selbstsexualisierung. Eine analytische Einordnung
  • online-exklusiv: Charlotte Horsch/Reißmann Wolfgang: Katja Krasavice als aktuelles Beispiel für Selbstsexualisierung. Drei Methodenvorschläge für die medienpädagogische Arbeit

spektrum

  • Kati Struckmeyer: Jeder Mensch – für neue Grundrechte in Europa. Ein Interview mit Bijan Moini
  • online-exklusiv: Bijan Moini: Warum wir jetzt sechs neue Grundrechte für Europa brauchen
  • Rudolf Kammerl/Thomas Irion: ‚Digitale Bildung‘. Eine kurze Replik zum Beitrag ‚‚Digitale Bildung‘ wird zu einer Einflugschneise für die IT-Wirtschaft‘ von Horst Niesyto
  • Johanna Uhl-Martin: Get your phone, learn English! Mit Smartphone, Tablet & Co. informell Englisch lernen
  • Torsten Krause: Kinderrechte im digitalen Raum. Ein Überblick
  • Stephan Niemand: Elternschaft und Dynamik im Medienrepertoire. Wie und warum junge Eltern nach der Geburt eines Kindes ihre Mediennutzung anpassen

medienreport

  • Irene Fenzl: Ein Fuchs im Netz
  • Kati Struckmeyer: Zwei Podcasts zur sexuellen Aufklärung und Bildung

publikationen

  • Anna-Clara Pentz: Datengetriebene Sozialtechnologien als neue Bildungsherausforderung
  • Heinrike Paulus: Lebensweltorientierte Medienpädagogik in der Kita
  • Heinrike Paulus: Elisabeth Lechner (2021). Riot, don’t diet! Aufstand der widerspenstigen Körper. Wien: Kremayr & Scheriau. 230 S., 22,00 €.
  • Irene Fenzl: Mierzwa, Roland (2021). Digitalisierung, Ökologie und das Gute Leben. Eine Ethik für digitale Technologien. Baden-Baden: Tectum Verlag. 238 S., 38,00 €.
  • Heinrike Paulus: Schurzmann-Leder, Lena (2021). Körper, Leistung, Selbstdarstellung. Medienaneignung jugendlicher Zuschauerinnen von Germany‘s Next Topmodel. Bielefeld: transcript. 400 S., 49,00 €.

kolumne

  • Kati Struckmeyer: Das wilde Medienpädagog*innen-Leben (prä- und post-Corona)

Ansprechperson

Kati Struckmeyer
Verantwortliche Redakteurin
kati.struckmeyer@jff.de
+49 89 68 989 120

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Herausgeber

Kathrin Demmler | Prof. Dr. Bernd Schorb
JFF – Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis

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