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Lara Moritz: Mascheroni, Giovanna/Ponte, Chrisitna/ Jorge, Ana (Hrsg.) (2018). Digital Parenting. The Challenges for Families in the Digital Age. Göterborg: Nordicom. 240 S., 25,00 €.

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  • 2019

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Die Digitalisierung stellt Eltern vor immer neuen Herausforderungen. Sie müssen abwägen, wie sie ihre Kinder an einen sicheren Umgang mit Medien heranführen und gleichzeitig auch ihren eigenen Umgang mit neuen Medien stetig hinterfragen. Digital Parenting fokussiert sich in drei großen Kapiteln auf die Aspekte der elterlichen Mediation, den Umgang der Eltern mit digitalen Medien und den Herausforderungen, Risiken und Möglichkeiten von digitalen Medien. Unter anderem anhand von Studien wird die digitale Erziehung verschiedener Altersgruppen in unterschiedlichen soziokulturellen Umwelten aufgezeigt und diskutiert. So können Vergleiche zwischen den Maßnahmen von Eltern, die digital gut vernetzt sind und denen, die wenig Kontakt zur digitalen Welt haben, bei der Erziehung zum Umgang mit digitalen Medien gezogen werden. Auch das wenig erforschte Feld der sehr jungen Kinder wird in einigen Studien aufgegriffen. Enthaltene Langzeitstudien zeigen darüber hinaus die veränderte Nutzungsweise digitaler Medien im Verlauf des Älterwerdens sowie die Einflussnahme auf die Mediennutzung durch Eltern und Geschwister auf. Auch auf spezielle Herausforderungen wie Online-Glücksspiel und die Isolation in ländlichen Gebieten geht Digital Parenting ein. Zusammen mit der Analyse von Online-Diskussionen über sensible Themen, wie genetische Krankheiten und Geburten, wird ein differenziertes und anschauliches Bild der Thematik gezeichnet, wobei sich in der Gesamtheit eher gegen eine stark restriktive Mediation der Eltern ausgesprochen wird. Vor allem durch Kapitel über die Screen-Time Debatte und das thematisieren des „sharenting“ möchte Digital Parenting zu Diskussionen anregen. Ein Foto- Guide am Ende des Bandes dient als kurze Anleitung für Eltern in Bezug auf das Teilen von Fotos ihrer Kinder in Sozialen Netzwerken. Somit richtet sich die Publikation unter anderem an Praktikerinnen und Praktiker, Forschende, wie auch an Eltern, Lehrpersonen und Schülerinnen bzw. Schüler, sowie an NGOs und Politik-Machende, denen hier, basierend auf einer Anzahl von Studien, Lösungen und neue Regelungen für die digitale Erziehung von Kindern vorgeschlagen werden.

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