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Schweiger, Wolfgang (2017). Der (des)informierten Bürger im Netz. Wie soziale Medien die Meinungsbildung verändern. Wiesbaden: Springer VS. 214 S., 14,99 €.

    Zur Person

    Immer häufiger stehen in den sozialen Medien Fakten neben Fake News, Lügen neben Wahrheiten und Wissenschaft neben Verschwörung. Das hat auch Auswirkungen auf die politische Meinungsbildung der Bevölkerung.

    In Der (des)informierte Bürger im Netz diskutiert Schweiger daher die Rolle der sozialen Medien in der öffentlichen und akademischen Debatte. Schweiger geht es um die Sicherung des demokratischen Prinzips mit einem fairen Wettbewerb unter politischen Positionen und mittels öffentlicher Debatten, unabhängiger Nachrichtenmedien und freien Wahlen. Aus seiner Sicht ist die Zunahme nicht-journalistischer medialer Angebote wie Facebook, YouTube oder Twitter und der zunehmend sporadische Kontakt mit journalistischen Nachrichten problematisch. Für aufklärerische Zwecke setzt er sich demnach mit dem Demokratiebegriff, den Nachrichtenmedien und dem Internet auseinander, bevor er darauf aufbauend auf den Nachrichtenjournalismus, den Bürgerjournalismus sowie alternative und soziale Medien eingeht. Hiernach behandelt der Band das Informieren im Internet und maßgebliche Einflussfaktoren sowie Konsequenzen hinsichtlich der eigenen Person und der Politik, und erörtert die Beeinflussung der öffentlichen Meinung durch Social Media. Zuletzt fokussiert er die sogenannte politisierte Bildungsmitte, die auch einen Beitrag zur Meinungsbildung im Internet beiträgt. Schließlich liefert Schweiger noch einen anwendungsbezogenen Ausblick zum Umgang mit der politischen Meinungsbildung.

    Das gut aufgebaute Werk befasst sich intensiv mit einem sehr aktuellen, politischen Zeitgeschehen und kann daher Studierenden und medienpädagogischen Fachkräften empfohlen werden. Gerade die anwendungsbezogenen Empfehlungen des Autors liefern umfangreiches Material für Diskussionen, die für Fachkräfte in der Praxis relevant sind. Inhaltlich fallen die Nutzung von Grafiken und Tabellen, eine eloquente Sprache sowie die prägnanten Zusammenfassungen positiv auf, die die Publikation sehr anschaulich machen.

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    JFF – Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis

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