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Kinder Medien Monitor 2021

Der Kinder Medien Monitor 2021 ist veröffentlicht. Die repräsentative Studie enthält umfangreiches Datenmaterial über die Mediennutzung von Kindern. Auftraggeber sind Edeka Media, Egmont Ehapa Media, Gruner + Jahr, Panini Verlag und SUPER RTL.  

Für die Studie wurden 2.046 Doppel-Interviews mit den 6- bis 13-Jährigen und einem ihrer Erziehungsberechtigten geführt sowie 526 Interviews mit einem Erziehungsberechtigten der Vier- bis Fünfjährigen.  

Die Studienmacher interessierten unter anderem folgende Punkte:  

  • Medienakzeptanz und -kompetenz: Welchen Medien vertrauen Eltern? Und was trauen sie ihren Kindern im Umgang mit Medien zu?  

  • Mediennutzung: Welche Medien nutzen Kinder tatsächlich?  

  • Genutzte Kommunikationskanäle: Wie kommunizieren Kinder – im Chat oder doch lieber im persönlichen Gespräch?  

  • Freizeitverhalten und Themeninteresse: Was tun Kinder in ihrer Freizeit am liebsten?  

In der Auswertung der erhobenen Daten zeigt sich, dass Mädchen und Jungen zwischen 4 und 13 Jahren abhängig vom jeweiligen Alter regelmäßig ein vielfältiges Medienrepertoire nutzen. Dabei haben klassische Medien wie lineares TV und Print die Nase vorn. Hinsichtlich des Medienkonsums genießen Zeitschriften die größte elterliche Akzeptanz, gefolgt von Fernsehinhalten. 

Tatsächlich greifen 75 Prozent der Kinder mehrmals pro Woche zu Büchern, Zeitschriften, Magazinen oder Comics. Gelesen wird lieber analog. Elektronische Geräte spielen kaum eine Rolle. In der Freizeit steht für die Kinder Toben an der frischen Luft (78 Prozent) und die gemeinsame Zeit mit Freunden (75 Prozent) mehrmals in der Woche auf dem Programm. 

Die Relevanz von Kommunikation per App steigt mit zunehmendem Alter. Dennoch suchen Kinder das persönliche Gespräch. Wenn sie sich nicht sehen können, bevorzugen Kinder im Alter von 6 bis 13 Jahren das Telefon (89 Prozent) gegenüber der Videotelefonie (60 Prozent). Wenn es um digitale Kommunikation und Social Media geht, hat WhatsApp die Nase vorn. Ab zehn Jahren werden zunehmend auch anderer Angebote genutzt, wie TikTokSnapchat, Zoom und Instagram.  

Geht es um den kundigen Umgang mit Medien, leisten aus Sicht der befragten Eltern Fernsehen, Mediatheken und Streamingdienste (55 Prozent) sowie Zeitschriften (53 Prozent) im Vergleich zu YouTube (37 Prozent), Hörmedien (36 Prozent) und Sozialen Netzwerken (29 Prozent) den größten Beitrag, um die Medienkompetenz ihrer Kinder zu fördern.  

Mit zunehmendem Alter der Kinder steigt das Vertrauen der Eltern in deren Medienkompetenz. Während beispielsweise bei den sechs bis neunjährigen Kindern 37 Prozent ihrer Eltern davon überzeugt sind, dass ihr Kind weiß, wo es gezielt nach Informationen suchen kann, sind es bei den 10- bis 13-Jährigen bereits 89 Prozent. 13 Prozent der Eltern von sechs- bis neunjährigen Kindern sind sich zudem sicher, dass ihre Kinder einschätzen können, ob die Informationen im Netz vertrauenswürdig und richtig sind. Bei den Eltern von 10- bis 13-jährigen Kindern sind es bereits 48 Prozent.  

89 Prozent der Eltern von Kindern im Altern von 10 bis 13 Jahren und 53 Prozent der Eltern von sechs- bis neunjährigen Kindern schätzen, dass die digitale Medienkompetenz ihrer Kinder durch Lockdown und Homeschooling zugenommen hat. 

Der ausführliche Studienbericht steht kostenfrei zum Download zur Verfügung: 

 

Kinder Medien Monitor 2021


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Herausgeber

Kathrin Demmler | Prof. Dr. Bernd Schorb
JFF – Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis

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