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2017/03: Hass und Hetze im Netz

In einer freiheitlich-demokratischen Gesellschaft sind Phänomene wie Hate Speech und andere anti-demokratische, menschenverachtende Kommunikationsformen Ausdruck einer sich wandelnden Kommunikationskultur. Bei Hate Speech handelt es sich um eine Form (digitaler) gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit, die Personen unter anderem aufgrund ihrer Hautfarbe, ihrer Religion, ihres Geschlechts oder ihrer sexuellen Orientierung trifft. Es sind Personen und Gruppen, die auch außerhalb des Netzes ausgegrenzt und angefeindet werden. Online-Hassrede setzt daher letztlich analoge Macht- und Diskriminierungsstrukturen fort. Es können aber auch Menschen zur Zielschreibe von massiver Verachtung und Abwertung in Form von Hate Speech werden, die zwar selbst nicht den angefeindeten Gruppen angehören, sich aber für die Rechte dieser Gruppen und gegen Menschenfeindlichkeit einsetzen.merz 03/2017 vermittelt grundlegendes Wissen zu verschiedenen Dimensionen dieses Phänomens. Es geht hierbei sowohl darum, empirisch fundierte Befunde zu Erscheinungsweisen von extremistischen Inhalten zu vermitteln, sozialwissenschaftlich-empirische Ergebnisse zu Rezeption und Wirkung bereitzustellen und gleichzeitig eine gesellschaftskritische Reflexion anzuregen sowie konkrete medienpädagogische Handreichungen anzubieten.


aktuell

  • Niels Brüggen: Bildungspartnerschaften zwischen Schule und außerschulischen Akteuren
  • Antje Müller: Generation What?
  • Lisa Geiger: Aktiv gegen Vorurteile
  • Antje Müller: Abenteuerwelt zum Einsatz im Unterricht
  • Swenja Wütscher: stichwort Social Bots
  • Antje Müller: nachgefragt

thema (jeweils Kurzfassung und Literaturverzeichnis)

  • Karin Knop: Hass und Hetze im Internet geht alle an – No Hate Speech!
  • Christiane Yavuz: Like – Share – Hate: Extremistische Umtriebe im Netz
  • Friedrich Krotz: Hate Speech und Fake News im Netz
  • Karin Knop: Jugendperspektive: Wahrnehmung von Extremismus
  • Simone Rafael/Christina Dinar: Hass und Hetze im Internet – Analyse und Intervention
  • Swenja Wütscher: Das EmpÖrium schlägt zurück!
  • Caja Thimm: Hate Speech und Shitstorms als ­digitale (Un-)Kultur

spektrum (jeweils Kurzfassung und Literaturverzeichnis)

  • Gerhard Tulodziecki: Thesen zu einem Rahmenplan für ein Studium der Medienpädagogik
  • Aggi Frantz/Daniel Hajok/Achim Lauber: Wenn Eltern Bilder ihrer Kinder ­online stellen
  • Heike Sälzer: Digitale Medienbildung in der frühen Kindheit

medienreport

  • Antje Müller: Extreme Dialogue
  • Markus Achatz/Michael Bloech: Genre-Crossover und spannende Kinogeschichten aus Fernost
  • Melanie Theissler: Von der Straße ins Herrenhaus – und wieder zurück?
  • Antje Müller: No secrets!

publikationen

  • Antje Müller: Online Hate Speech – Gift im Netz
  • Melanie Theissler: Fantastische Freie Software – und wo sie zu finden ist
  • Autenrieht, Ulla/Bizzarri, Sarah/Lützel, Nadja (2017). Kinderbilder im Social Web. Eine empirische Studie zu Internet-basierter Bildpräsenz und Bildnutzung von unter 12-Jährigen. Short Cuts | Cross Media Bd. 12. Baden-Baden: Nomos. 153 S., 29,00 €.
  • Brandhofer, Gerhard (2017). Lehr-/Lerntheorien und mediendidak­tisches Handeln. Eine Studie zu den digitalen Kompetenzen von Lehrenden an Schulen. Marburg: Tectum. 272 S., 34,95 €.
  • Fuchs, Max (2017). Politik und Päda­gogik. Zur notwendigen Revitalisierung einer spannungsvollen Beziehung. München: kopaed. 211 S., 18,80 €.
  • Sieben, Gerda (Hrsg.) (2017). Occupy Culture! Das Potenzial digitaler ­Medien in der Kulturvermittlung. München: ­kopaed. 216 S.,18 €.
  • Vedder, Björn (2017). Neue Freunde. Über Freundschaft in Zeiten von ­Facebook. Bielefeld: transcript. 200 S., 20,99 €.

kolumne

  • Klaus Lutz: Das ferngesteuerte Kind

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Herausgeber

Kathrin Demmler | Prof. Dr. Bernd Schorb
JFF – Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis

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