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2015/05: #partizipation

Welche Rolle spielen aktuell netzbasierte Medien für die politische Kommunikation, für Meinungsbildung, Engagement, Information und Partizipation? Welche Beteiligungsmöglichkeiten bietet das Netz, und wie werden sie genutzt? Entfalten sie eine Wirkung auf politische Entscheidungen? Wie können Partizipationsprozesse – ob von oben oder unten − konkret initiiert und gestaltet werden? Und welche Bedeutung kommt dabei neuen, internetgestützten Formen der Beteiligung zu? Ergänzt oder erweitert ePartizipation die Face-to-Face-Partizipation? Oder handelt es sich um ganz neue Formen von Protest, Bürgerbeteiligung oder Konsultation? Welche Werkzeuge gibt es – ganz praktisch – für die Gestaltung von ePartizipation?Dieses Fragenspektrum rund um ePartizipation umreißt den Kern von merz 5/15. Dabei geht es weder allein um die medienwissenschaftliche Einordnung, wie sich mit dem Internet politische Artikulation und Organisation ändern, noch allein um das praktische Know-how, wie Partizipationsprozesse erfolgreich gestaltet werden können. Beide Aspekte sind allerdings Voraussetzung, um zu verstehen, wie die Zielgruppen der Medienpädagogik mit politischen Partizipationschancen umgehen und welche neuen Chancen für pädagogisch-politisches Handeln, für Initiative und Aktivierung sich hier besonders durch netzgestützte Medien auftun. Die Ausgabe akzentuiert daher ein klares Statement: Demokratie stärken durch mediale Partizipation!


aktuell

  • Teresa Strebel: Jugendliche – aktivste und gefährdetste Nutzergruppe im Netz
  • Cornelia Pläsken: Jugend-Medien-Studie 2015 aus Österreich
  • Bernd Schorb: gratulation Wolfgang Brudny
  • Cornelia Pläsken: Jugendliche, Medien, Freundschaft
  • Elisabeth Jäcklein-Kreis: stichwort Live-Streaming-Apps
  • Cornelia Pläsken: Kinder und Onlinewerbung
  • Kati Struckmeyer: Kinder-Fotocommunity knipsclub ist wieder online

thema (jeweils Kurzfassung und Literaturverzeichnis)

  • Roland Bader & Jürgen Ertelt: ePartizipation - Medien für mehr Demokratie
  • Ulrike Wagner: Heranwachsen in der Teilhabe-Kultur
  • Roland Bader: Junk-Information oder Information Overload – mehr Mündigkeit durch mehr Information?
  • ePartizipation – mehr Chancen für (Medien-)Demokratie
  • Jürgen Ertelt: Werkzeuge für mehr Beteiligung – eine Toolbox für die Praxis
  • Beteiligung ist nicht selbstverständlich
  • Steckbriefe von ePartizipationsprojekten

spektrum (jeweils Kurzfassung und Literaturverzeichnis)

  • Hans-Ulrich Grunder: Spielend lernen – lernend spielen?
  • Christoph Damm, Kai Kabs-Ballbach & Annika Marggraff: Eine Alternative im Netz
  • Alexander Unger: My first Project

medienreport

  • Maximilian Niesyt: „Eigentlich mach‘ ich das gar nicht so freiwillig“
  • Maximilian Niesyt: Eine Reise in den Verstand
  • Teresa Strebel: Das Leben ist unberechenbar − der Tod aber auch
  • Cornelia Pläsken: Social Media in der Box
  • Cornelia Pläsken: Zwischen gebratenen Goldfischen und tanzenden Piranhas

publikationen

  • Elke Stolzenburg: Frauen und Medien
  • Günther Anfang: „Das Unbewusste der digitalen Kultur bewusst machen“
  • Augustin, Elisabeth (2015). BlogLife. Zur Bewältigung von Lebensereignissen in Weblogs. Bielefeld: transcript. 206 S., 29,99 €.
  • Bischoff, Sandra/Büsch, Andreas/ Geiger, Gunter/Harles, Lothar/Holnick, Peter (Hrsg.) (2015). Was wird hier gespielt? Computerspiele in Familie 2020. Opladen/Berlin/Toronto: Barbara Budrich. 165 S., 19,90 €.
  • Graphic Novels (2015). kjl&m, 67 (3), 96 S., 11€
  • Hugger, Kai-Uwe/Tillmann, Angela/Iske, Stefan/Fromme, Johannes/Grell, Petra/ Hug, Theo (Hrsg.) (2015). Jahrbuch Medienpädagogik 12. Kinder und Kindheit in der digitalen Kultur. Wiesbaden: Springer VS. 148 S., 34,99 €.
  • Schluchter, Jan-René (2015). Medienbildung als Perspektive für Inklusion. Modelle und Reflexionen für die pädagogische Praxis. München: kopaed, 101 S., 14,80 €.

kolumne

  • Elisabeth Jäcklein-Kreis: #dennsi #ewis #senni #chtwassi #etun

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Herausgeber

Kathrin Demmler | Prof. Dr. Bernd Schorb
JFF – Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis

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